Freiheitliche fordern Zugverbindung Lienz-Innsbruck

Veröffentlicht am 23.05.2016
Bahnlinie in Zeiten anstehender Grenzkontrollen unerlässlich

Das Land Tirol hat die direkte Zugverbindung von Lienz nach Innsbruck mit dem Fahrplanwechsel 2013/2014 nicht mehr bestellt. Die Aussetzung des sogenannten Korridorzuges Innsbruck-Lienz hat auch auf Südtiroler Seite für Unverständnis und Unmut gesorgt. Der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, fordert mittels eines Beschlussantrages die Landesregierung dazu auf, sich für die Reaktivierung der Bahnlinie einzusetzen.

Der Südtiroler Landtag hat sich bereits im Mai vergangenen Jahres mit großer Mehrheit für einen Beschlussantrag ausgesprochen, in welchem er die Landesregierung aufforderte, mit der Tiroler Landesregierung in Verhandlung zu treten und die Voraussetzungen für die Errichtung einer direkten Zugverbindung zwischen Lienz und Innsbruck zu schaffen. Auch im Bundesland Tirol forderten zahlreiche politische Initiativen die Reaktivierung der Zugverbindung, zumal der verkehrende Bus zwischen Lienz und Innsbruck aufgrund der Verkehrssituation häufig unpünktlich ist und in puncto Komfort, Toiletten und Reisezeit mit der Bahn nicht mithalten kann.

Leitner merkt in seinem Beschlussantrag zudem an, dass eine direkte innertirolische Zugverbindung in Zeiten anstehender Grenzkontrollen unerlässlich scheine. Der Südtiroler Landtag soll daher, die Landesregierung dazu auffordern, alle notwendigen verwaltungstechnischen Schritte in die Wege zu leiten, um die Reaktivierung der direkten Zugverbindung von Lienz nach Innsbruck umzusetzen.