Förderung von Ölheizungen und Ölkesseln

Veröffentlicht am 06.12.2016
Freiheitliche Landtagsanfrage

Der neueste technologische Einsatz bei Ölheizungen und Ölkesseln zeichnet sich durch eine schonende und schadstoffarme Verbrennung aus. Daneben wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt und die Zuverlässigkeit der Anlagen ist zu einem wahren Aushängeschild geworden. Die technischen Fortschritte haben nichts mehr mit den umweltschädlichen Brennern aus früheren Tagen gemein. Robuste Ölheizungen werden von der Bevölkerung geschätzt, zumal viele alternative Heizmöglichkeiten teuer und wartungsintensiv sind und dadurch zusätzlich die Umwelt belasten. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas erkundigte sich über eventuelle Förderungen der neuen Technologien.

„‘Für einen Austausch solcher Anlagen in der eben beschriebenen Form sehen die staatlichen Begünstigungen die steuerliche Abschreibungsmöglichkeit für Brennwertkessel vor‘“, zitiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Blaas aus der Antwort auf seine Anfrage. „Dem Land hingegen genügen diese qualitativen Ansprüche neuer Ölheizanlagen und Komplexe nicht“, erörtert Walter Blaas und verweist auf die Förderung seitens des Landes bei erneuerbaren Energiequellen.

„Außer der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit bei Brennwertkesseln sind die Förderungen für neue Technologien im Bereich der fossilen Energieträger zum Erliegen gekommen“, hält Blaas fest und gibt zu bedenken, dass nach wie vor viele Bürger auf die Vorteile von Ölheizungen setzen. „Neben Privaten pflegen auch öffentliche Körperschaften, wie das Land oder die Gemeinden, den Unterhalt von Ölheizanlagen. In etlichen Fällen werden öffentliche Gebäude, Schulen oder Kindergärten mit den Produkten der Erdölindustrie beheizt“, erläutert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Neue Technologien, besonders im Bereich der Brennerkomplexe, ermöglichen eine schadstoffarme Verbrennung, sodass auch in den kommenden Jahren Ölheizungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Rahmen im Einsatz sein werden“, so Blaas.

„‘Laut Auskunft des Amtes für Bauerhaltung wurde in den öffentlichen Gebäuden während den vergangenen drei Jahren lediglich der Heizölkessel des Bahnwärterhauses Naturns mit einem neuen Heizölkessel ausgetauscht‘“, entnimmt Blaas abschließend aus der Antwort auf seine Anfrage.