Flüchtlinge erhalten Wohnungen und Einheimische können sich keine leisten

Veröffentlicht am 26.01.2017
Absurde Wohnpolitik macht leistbares Wohnen für junge Südtiroler unmöglich

Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas übt massive Kritik an der Entscheidung der Landesregierung künftig einen bestimmten Anteil der WOBI-Wohnungen für Flüchtlinge vorzusehen. Während bereits jetzt durch den Missbrauch von konventionierten Wohnungen und Zweitwohnungen erheblicher Druck auf dem Immobilienmarkt herrscht, werden nun die WOBI-Wohnungen für Flüchtlinge geöffnet. Die einheimische Bevölkerung steht angesichts der sich zuspitzenden Wohnraumpolitik mehr und mehr unter Druck.

„Auch bei den WOBI-Wohnungen muss der Grundsatz gelten: Einheimische zuerst!“, betont Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Erst wenn sämtliche Härtefälle der heimischen Bevölkerung berücksichtigt worden sind, kann über eine weitere Nutzung der WOBI-Wohnungen nachgedacht werden. Die explizite Aufnahme der Flüchtlinge in die Kategorie der Notsituationen ist jedoch nicht nachvollziehbar, während viele Einheimische dringend auf eine WOBI-Wohnung warten“, betont Blaas.

„Hinsichtlich der Debatte um das leistbare Wohnen in Südtirol wird damit zusätzlicher Druck der einheimischen Bevölkerung aufgebürdet“, gibt der Freiheitliche Landesparteiobmann zu bedenken und kritisiert mit Nachdruck die Auswirkungen der Asylindustrie. „Der Steuerzahler kommt für die Kosten der Asylwerber, der illegalen Einwanderer und in der Folge auch für die anerkannten Flüchtlinge auf, wenn diese eine WOBI-Wohnung beanspruchen. Früher oder später wird unter diesen kommunistischen Vorzeichen das Sozialsystem zusammenbrechen. Leidtragende werden die Einheimischen sein“, hält Walter Blaas fest.

„Die SVP und ihre Mutterpartei PD verbauen den jungen Generationen in Südtirol die Zukunft. Auch Familien und ältere Menschen, die mit den hohen Preisen zurechtkommen müssen, wird die Situation nicht leichter gemacht“, unterstreicht Walter Blaas abschließend und verweist darauf, dass die Freiheitlichen seit Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt haben.