Festung Europa statt Festungen um Christkindlmärkte

Veröffentlicht am 23.12.2016
Südtirol rüstet sich gegen den Terror – Problem wäre an der Wurzel zu packen

Der grausame Terroranschlag von Berlin hat zur Folge, dass der Christkindlmarkt in Bozen mit Betonklötzen verbarrikadiert wird. Zudem dürfen sich bestimmte Fahrzeuge dem Markt nicht mehr nähern. Die Sicherheitsmaßnahmen sind gerechtfertigt, aber der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas mahnt an, das Problem des Islamismus und Fundamentalismus an der Wurzel zu packen. Generalsekretär Simon Auer fordert genaue Personenkontrollen an den EU-Außengrenzen.

„Die Sicherheitsmaßnahmen für die Weihnachts- und Christkindlmärkte sind durchaus angebracht“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Die getroffenen Maßnahmen können aber keine Dauerlösung sein“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann und verweist auf die Atmosphäre der Angst, welche die Terroristen damit verbreiten wollen.

„Das Problem muss an seinen Ursprüngen bekämpft werden“, erläutert Auer, „denn nur eine genaue Personenkontrolle von Ausländern und Migranten an den EU-Außengrenzen kann das Phänomen eindämmen. Die Festung Europa muss endlich umgesetzt werden. Es kann nicht angehen, dass unzählige Illegale unter dem Deckmantel des Asylrechts in Europa einwandern können. Wer sich nicht ausweisen kann und zweifelsohne identifizierbar ist, soll nicht die EU betreten dürfen“, betont Generalsekretär Auer.

„Personen aus Ländern, in denen keine Verfolgung herrscht, sollen a priori keinen Asylantrag stellen können“, fordert Blaas. „Ausländer, die sich als Islamisten ‚outen‘ und den radikalen Ideen des Fundamentalismus nachgehen, haben ihr Aufenthaltsrecht verwirkt. Sie sind umgehend dorthin zurückzuschicken wo sie hergekommen sind. Dies betrifft besonders jene, die sich durch Straftaten auffällig machen“, erläutert Blaas.

„Es braucht Realpolitik und keine Träumereien, um den Problemen Herr zu werden“, betonen Blaas und Auer abschließend und verweisen darauf, dass die Freiheitlichen vor der eingetretenen Entwicklung schon seit vielen Jahren gewarnt haben.