Faktencheck Flughafen: 26 Millionen Euro für Instandhaltungs- und Bauarbeiten in fünf Jahren

Veröffentlicht am 19.04.2016
15,9 Millionen Euro für Investitionen in Grundstücke – keine staatlichen Zuschüsse für die ABD

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas informiert mittels handfester Fakten über den Flughafen von Bozen, wiegt Behauptungen und Ansichten mit Zahlen ab und will einen Kostenüberblick schaffen. „Im Interesse der Bürger Südtirols soll hinsichtlich des anstehenden Referendums über die weitere öffentliche Finanzierung des Flughafens von Bozen durch das Land Transparenz herrschen. Weder Wurfspiele noch Märchen können mit Fakten mithalten“, hält Blaas fest und setzt sich mit den Investitionen in Instandhaltungs- und Bauarbeiten am Flughafen Bozen auseinander.

„Im Zeitraum der Jahre 2010 bis 2014 wurden 26.274.104,40 Euro in Instandhaltungs- und Bauarbeiten investiert“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas mit Blick auf die vorliegenden Tabellen einleitend. „Darunter fallen die Kosten für ordentliche und außerordentliche Arbeiten an den Gebäuden sowie die Kosten für Investitionen in bewegliche Güter und Mobiliar“, unterstreicht Blaas.

Der Löwenanteil von etwa 21,6 Millionen Euro floss in Grundstücksinvestitionen und in die Gebäude des Flughafens von Bozen. Für Maschinen und Instrumente wurden in diesen fünf Jahren 674.536,63 Euro ausgegeben und die Inneneinrichtung schlägt mit 593.913,68 Euro zu Buche. Die Photovoltaikanlage, welche im Jahr 2010 angekauft wurde, lässt sich mit knapp 2,9 Millionen Euro beziffern“, informiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Hinzu kommen weitere Kosten für Software, Büromaschinen oder Transportfahrzeuge“, unterstreicht Blaas. „In den fünf Jahren des Untersuchungszeitraumes wurden über 26 Millionen Euro investiert und ein einziges bewegliches Gut – ein Dieselstapler – im Gegenwert von 8.500 Euro veräußert“, erklärt der Freiheitliche Abgeordnete mit Blick auf die vorliegenden Informationen. „Vonseiten des Staates gab es keinerlei Zuschüsse zugunsten der Gesellschaft ABD.“

„Über 26 Millionen Euro innerhalb von fünf Jahren entspricht in etwa einem Gemeindehaushalt einer kleineren Südtiroler Gemeinde für denselben Zeitraum“, folgert Blaas und führt als mögliches Beispiel die Gemeinde Truden im Naturpark an, die sich über etliche Jahre mit dieser Summe im Haushalt finanzieren könnte.