Einwanderung löst Asylkrise nicht – EU-Außengrenzen müssen dicht gemacht werden

Veröffentlicht am 20.06.2016
Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Anlässlich des „Weltflüchtlingstages“ stellte das UNO-Flüchtlingshochkommissariat seinen Jahresbericht vor, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der Asylsuchenden im Jahr 2015 auf 65,3 Millionen Menschen stieg. Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair warnt in einer Pressemitteilung davor, die Immigration nach Europa als Beitrag zur Lösung der Asylkrise zu betrachten und fordert eine vollständige Schließung der EU-Außengrenzen.

„Die Tatsache, dass sich im Jahr 2015 rund 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht befanden und somit fünf Millionen mehr als im Jahr zuvor, verdeutlicht einmal mehr, dass die Massenaufnahme von Asylwerbern in Europa keinen Deut zur Bekämpfung der weltweiten Konflikte und Armut beiträgt. Es sollte allmählich auch der letzte Gutmensch einsehen, dass die Massenimmigration nach Europa niemals zur Lösung der Probleme der Flüchtlingsländer beitragen wird und sie lediglich dem Zweck dient, teils billige Arbeitskräfte in die EU zu importieren. Großteils werden aber Armut und Kriminalität importiert“, schreibt Mair.

„Anstatt am Weltflüchtlingstag also darüber zu diskutieren, wie man weitere Tausende von Schein-Asylanten in die EU aufnehmen und wie man den Einheimischen eine noch offenere Willkommenskultur abverlangen kann, sollten sich die europäischen Regierungen gemeinsam überlegen, wie man den Ansturm auf Europa endlich stoppen und die Fluchtursachen bekämpfen kann. Denn wenn es uns nicht gelingt, die Probleme vor Ort zu lösen, werden die Probleme weiterhin zu uns kommen“, so Mair.

„Es ist erfreulich, dass nun österreichische Regierungspolitiker in der Einwanderungspolitik Freiheitliche Forderungen übernehmen und sich Österreich gemeinsam mit den osteuropäischen Ländern gegen die Politik der offenen Tore von Merkel und Renzi stellt. Während Bundesminister Kurz in Österreich inzwischen eine ordentliche Einwanderungspolitik betreibt, ist sein Mini-Pendant in Südtirol, Landesrat Achammer noch in linken, multikulturellen Traumwelten unterwegs und hat das ‚Volk‘ in der Volkspartei völlig vergessen. Langfristig gesehen kann nur das australische Modell, sprich die vollständige Schließung der Außengrenzen, die konsequente Rückführung von illegalen Migranten, die Internierung von Asylwerbern außerhalb des europäischen Festlands und eine enge Kooperation mit den Herkunftsländern der Flüchtlinge zur Lösung der Asylkrise führen“, schließt Ulli Mair.