Einheimische zuerst – Fehlanzeige bei der SVPD-Mehrheit

Veröffentlicht am 05.10.2016
Kritik von Ulli Mair – Freiheitlicher Beschlussantrag abgelehnt

„Südtirols Bevölkerung gehört vor den Folgen der illegalen Masseneinwanderung geschützt“, hält die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Pressemitteilung einleitend fest. „Die täglichen Gewaltausbrüche durch Ausländer, die Kriminalität und die gescheiterte Integration sind der Scherbenhaufen einer fehlgeleiteten Politik, die von den Bürgern dieses Landes ausgebadet werden muss“, erklärt die Freiheitliche Abgeordnete und verweist auf ihren Gegenvorschlag, der heute im Landtag behandelt wurde.

„Südtirol ist kein Einwanderungsland, auch wenn dies einige Parteien und Bewegungen gerne sehen würden“, stellt Mair fest und unterstreicht die Notwendigkeit den Einheimischen wieder ihre Heimat zurückzugeben. „Unter dem Deckmantel des „Asyls“ findet eine noch nie dagewesene Massenzuwanderung statt. Die Folgen äußern sich in Gewalt, Forderungen und Anmaßungen. Weltfremde Einwanderungslobbyisten sehen diese Tatsache durch ihre ideologisch gefärbte Sichtweise jenseits der Realität naturgemäß anders. Jeder, der in der Zwischenzeit mit den unhaltbaren Situationen in Südtirols Städten und Gemeinden konfrontiert war, weis, dass die Entwicklung so nicht weiter gehen kann. Ein wesentlicher Teil der Opposition im Südtiroler Landtag teilt diese Meinung“, betont Ulli Mair.

„Der Unmut innerhalb der Südtiroler Bevölkerung angesichts der ausufernden Masseneinwanderung ist groß“, unterstreicht Mair, „deshalb sah der Freiheitliche Vorschlag vor, dass in Sachen Einwanderung und Asyl im Interesse der Südtiroler gehandelt werden muss. Südtirol muss auch die primäre Kompetenz in diesen Fragen einfordern, da es in Südtirol schließlich um den eigenen Minderheitenschutz geht“, erklärt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Nein, die Europäer haben keine historische Schuld an der derzeit herrschenden illegalen Masseneinwanderung“, stellt Mair fest und kritisiert entsprechende Aussagen von SVP-Mandataren. „Die Bevölkerung fordert Lösungen und keine endlosen Diskussionen, die zu nichts führen. Es ist höchste Zeit zu handeln, den Grenzschutz zu garantieren und die illegale Einwanderung zu unterbinden. Der Asylindustrie – der modernen Form des Menschenhandels – ist die Grundlage zu entziehen, damit Leben gerettet werden und der Frieden gewahrt wird“, so Mair.

„Die SVPD-Mehrheit hat sich nicht durchringen können den Einheimischen den angemessen Stellenwert einzuräumen“, kritisiert die Freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend und verweist auf die knappe Ablehnung der einzelnen Antragspunkte durch die Mehrheit im Südtiroler Landtag.