Einhebung der RAI-Fernsehgebühren über die Stromrechnung

Veröffentlicht am 05.05.2016
Nicht vertuschen, sondern transparent informieren!

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner übt in einer Aussendung harsche Kritik an der Vorgehensweise bezüglich der Einhebung der RAI-Fernsehgebühren über die Stromrechnung.

Wie der Verbraucherschutzverband Codacons bekannt gab, seien die Bürger der Region Trentino-Südtirol mit dieser neuen Bezahlungsart schlichtweg verunsichert. Es würden sich täglich Bürger an den Verbraucherschutzverband wenden, um genau in Erfahrung zu bringen wie die Einhebung der RAI-Gebühr funktioniere, so Leitner. Bereits heuer soll die neue Bezahlungsart Verwendung finden: Sie ist für Juli nicht wie bisher für Jänner angesetzt. Wenige Wochen vor der Einhebung der RAI-Fernsehgebühren sei es daher besonders fragwürdig, warum die Bürger von Region Trentino-Südtirol von offizieller Seite nur spärlich informiert wurden. Es stellt sich daher zudem die Frage, ob man etwas vor den Bürgern vertuschen wolle, meint der Abgeordnete.

Auch wenn der Verbraucherverband plane ein Verbraucher-Telefon zu diesem Thema einzurichten, brauche es sehr exakte Informationen von offizieller Seite, um die Bürger genauer und transparenter informieren zu können, meint der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. Transparenz werde immer großgeschrieben und scheine dennoch bei den noch so kleinsten Angelegenheiten nicht zu funktionieren, so der Abgeordnete weiter. Unser Ziel müsse es sein, eine umfassende und klare Aufklärung in Sachen der Einhebung der RAI-Fernsehgebühren über die Stromrechnung zu garantieren. Man könne nicht ständig von Transparenz sprechen, wenn man nicht tatsächlich für Transparenz sorge, so Pius Leitner abschließend.