Dringende Verkehrsplanungen in Bozen notwendig

Veröffentlicht am 25.05.2016
Stellungnahme von Bezirksobmann Walter Frick

In Bozen braucht es eine radikale Wende in der Verkehrsplanung. Es kann nicht sein, dass Städte wie Kopenhagen oder Bristol, welche im Jahr 2014 und 2015 zu den „European green capitals“ auserkoren wurden, immer weiter den Verkehr aus ihren Innenstädten verbannen und in Bozen belässt man den Autoverkehr in der Stadt.

Es braucht unbedingt eine funktionierende Umfahrung, sonst erstickt Bozen in Abgasen, Lärm und Stau. Die Eisackuferstraße ist jeden Tag am Morgen und Abend sowie in der Mittagszeit, wenn der Berufsverkehr einsetzt, total überlastet. Weil sich bei den Ausfahrten Palermostraße und Reschenstraße bei regem Verkehr immer wieder ein Rückstau bis zur Eisackuferstraße bildet, ist die gesamte Eisackuferstraße somit blockiert! Das Gleiche gilt auch für die Drususallee, Romstraße und Reschenstraße, welche im Verkehr regelrecht ersticken! Die Bozner Politik muss nach zehn Jahren Stillstand endlich verkehrstechnische Konzepte ausarbeiten und umsetzen. Bozen sollte wieder eine lebenswerte Stadt werden und nicht von Abgasen und Autostau gebrandmarkt sein! Die Bozner Bürger wollen endlich wieder ihre lebenswerte Stadt zurückhaben, wie sie einmal vor Jahrzehnten war!

Bezirksobmann von Bozen Stadt und Land
Walter Frick