Drei rote Karten!

Veröffentlicht am 29.06.2016
König Fußball beherrscht Europa und so auch unsere Heimat. Fußballfans sollen Freude am Fußball haben und wir wünschen uns natürlich alle spannende und schöne Spiele. Manchmal entdeckt man jedoch auch Unsportlichkeiten, die nicht auf das Spielfeld gehören. Hier sind meine Favoriten für rote Karten aus politischer Sicht:

1. rote Karte - Fahnenverbot der Grünen: Das Fahnenschwingen fördere nicht den Patriotismus, sondern ist Ausdruck von Nationalismus, kann man hier bei den jungen Grünen in Deutschland lesen. Die Grünen zeigen hier wie farb- und wurzellos sie sind, wie sie Heimatfreude nicht schätzen und geradezu abwerten. Dieses linke Gedankengut der Gutmenschen hört man von den Grünen ja auch in unserem Land (Landtag) immer wieder. Außer man schwingt ihre Regenbogenfahne, das geht dann den Gutmenschen natürlich wieder gut. Nein: Fahnen, Hymnen und Rufe in der Muttersprache gehören zum Fußball und das lassen wir uns von diesen prüden Spaßbremsen auch nicht nehmen.

2. rote Karte - Der Bessere gewinnt: Die zweite rote Karte gilt diesem Aufkleber des Heimatbundes. „Möge der Bessere gewinnen, nur Italien nicht". Als Deutschlandfan kann ich diesem Slogan nichts abgewinnen und was hier intelligent sein soll, diese Frage erübrigt sich. Welch gravierender Ausdruck von Unsportlichkeit! Eigentlich unwürdig für den Heimatbund, welcher aus ehrendem Ziele entstanden ist. Für mich soll der Bessere gewinnen und wenn es am kommenden Samstag beim Klassiker Deutschland - Italien, Italien ist, dann soll es so sein.

3. rote Karte – Bozner Faschos: Diese gilt dann wieder den unsportlichen Fans, welche kürzlich in Bozen zirkulierten und "Tirolesi bastardi" skandierten. Auch hier keinen Funken von sportlichem, sondern nur beleidigendem Geist, der keinen Platz haben sollte. Nix verstanden von Sudtirolo. Die zweite und dritte rote Karte könnten eigentlich zusammen ein Bier trinken gehen...

L.Abg. Sigmar Stocker