Distanzierung von Künstlerbund gegenüber Mutschlechner ist begrüßenswert!

Veröffentlicht am 01.07.2016
Solidarität der Grünen und Schweigen der SVP ist beschämend!

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair begrüßt in einer Pressemitteilung die Distanzierung des Südtiroler Künstlerbundes gegenüber dem Kulturarbeiter Armin Mutschlechner. Dieser startete kürzlich einen Aufruf, Asylbewerbern in Südtirol „Nähe, Zärtlichkeit und Sex“ zu ermöglichen und bat sich als entsprechende Vermittler williger Frauen an.

„Die klare Distanzierung des Südtiroler Künstlerbundes gegenüber dem angeblichen und mehr als fraglichen Experiment des Kulturarbeiters Armin Mutschlechner ist begrüßenswert und ich schätze die unmissverständliche Position sehr, dass Mutschlechner die Würde der Frau verletzt hat. Entsetzt bin ich jedoch über das Schweigen der SVP-Frauen, des Beirates für Chancengleichheit und der Feministinnen in unserem Land, aber auch des Kulturlandesrates. All jene, die sonst bei jeder Kleinigkeit und auch bei weit belangloseren Dingen sofort aufschreien, erlauben sich gerade in diesem Fall keinerlei Kritik", hält Mair fest und hofft, dass noch bald eindeutige Worte von den Schweigen folgen werden.

„Auch wenn Mutschlechner sich nun ganz billig aus der Affäre ziehen will und sein linkes Sex-Casting als ein empirisches und nicht ernst gemeintes Experiment darstellen möchte, bleibt der Verdacht, dass sein ‚Projekt‘ ohne die öffentliche Kritik von uns Freiheitlichen und diverser Medien durchaus ernst gemeint war“, hält Mair fest.

„Abstrus und beschämend ist die Solidarität der Grünen mit Armin Mutschlechner. Wenn der Landtagsabgeordnete Hans Heiss Mutschlechners Sexbasar als ‚wenig glücklichen Vorschlag‘ bezeichnet ist dies eine Verharmlosung eines moralisch absolut verwerflichen und am Rande der Legalität stehenden linken Projekts. Und wenn die Grüne Brigitte Foppa uns Freiheitlichen vorwirft, die Südtiroler Frauen zu vereinnahmen, so kann ich bloß entgegnen: Liebe Brigitte, WIR sind auch nicht EURE Frauen, wenn es um die Themen Frauenquote, Gender-Mainstreaming, Fremdbetreuung und andere linke Experimente geht. Die Vereinnahmung von Frauen geht stets von linker Seite und von der SVP aus, die die Südtiroler Frauen mit sinnlosen Gesetzen und fragwürdigen Experimenten zwangsbeglücken möchte“, so Mair abschließend.