Die wachsende Wohnbevölkerung Südtirols und die Einwandererfrage

Veröffentlicht am 23.03.2017
Die Freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, bezieht Stellung zum Südtiroler Bevölkerungswachstum

„Im Jahr 2015 waren 46.454 Ausländer in Südtirol ansässig und aufgrund der Massenzuwanderung steigen die Zahlen immer weiter an. Deshalb verwundert es kaum, dass die Südtiroler Bevölkerung mit Jahresende auf eine Zahl von 524.256 angestiegen ist. Hinzu kommt die höhere Geburtenrate bei den Ausländern im Vergleich zu den Einheimischen. Die Südtiroler sehen sich eines wachsenden Anteils an Ausländern gegenüber, der den Minderheitenschutz der deutschen und ladinischen Volksgruppe gefährdet“, urteilt Mair.

„Das Bevölkerungswachstum hängt unweigerlich mit der Einwanderungsfrage zusammen“, unterstreicht Ulli Mair. „Mit dem unkontrollierten Zuzug von Ausländern aus kulturfremden Weltgegenden steigt zwangsläufig die Anzahl der Wohnbevölkerung in Südtirol. Gleichsam steigt der Druck auf die einheimische Bevölkerung. Der Konkurrenzdruck auf dem Wohnungsmarkt – insbesondere dem leistbaren Wohnen in Südtirol – nimmt durch die steigende Anzahl von Ausländern immens zu. Auch auf den Arbeitsmarkt wirkt sich der massenhafte Zuzug in bestimmten Berufen negativ auf die heimische Bevölkerung aus“, stellt Mair fest.

„Aus autonomiepolitischer Sicht ist die Einwanderungsfrage besonders problematisch. Der Schutz der deutschen und ladinischen Minderheit wird immer weiter erodieren, je mehr Personen im Land eine andere Sprache sprechen“, gibt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken. „Die SVP sieht dieser bedenklichen Entwicklung zu und verscherbelt dadurch die Heimat und das Erbe der Autonomieväter“, so Mair.

„Die unübersehbaren Kosten der Einwanderung, welche sich auf die öffentlichen Sozialkassen niederschlagen, offenbaren den steuerlichen Druck auf die heimische Bevölkerung. Schulen benötigen spezielle Lehrpersonen für die Ausländerkinder, die mangelnden Sprachkenntnisse wirken sich negativ auf den Schulerfolg aller Schüler aus und nicht zuletzt findet ein Raubbau an den religiösen und kulturellen Traditionen unserer Heimat statt“, hält Mair fest.

„Die unkontrollierte Massenzuwanderung, gefördert durch die blinde Willkommenskultur und durch die Politik der offenen Grenzen, gefährdet nicht nur den Minderheitenschutz, sondern die gesamte Zukunft unserer Heimat“, schließt Ulli Mair.