Die Südtiroler PISA-Ergebnisse sind ein weiteres Argument gegen CLIL und gemischte Schule

Veröffentlicht am 09.10.2017
Bozen – Der freiheitliche Bildungssprecher Dr. Otto Mahlknecht kommentiert die jüngsten Ergebnisse der PISA-Studie: „Seit Jahren sind die PISA-Ergebnisse der deutschen Südtiroler Schulen besser als jene der italienischen Schulen. Damit das so bleibt, muss der bisherige erfolgreiche Weg weiter beschritten werden. Experimente wie CLIL und eine „gemischte Schule“ führen zu einer Verschlechterung und sind strikt abzulehnen.“
 
„Wie schon in den vergangenen Jahren, so belegen auch die neuesten Daten, dass die Leistungen der deutschen Südtiroler Schüler weit über dem italienischen Durchschnitt liegen. Die PISA-Studie zeigt auf, dass sich die deutschen 15-Jährigen wesentlich besser als ihre italienischen Altersgenossen schlugen. Obwohl in den italienischen Schulen nach der sogenannten CLIL-Methode unterrichtet wird. Ein Unterrichtsmodell wie CLIL kann zwar in einsprachigen Gebieten unter Umständen gewisse Vorteile bieten, für Südtirol ist CLIL aber das denkbar Schlechteste und eine Vorstufe zur Selbstaufgabe der muttersprachlichen Schule. Die SVP spielt mit dem Feuer, wenn sie CLIL in Südtirol Vorschub leistet“, ist Mahlknecht überzeugt.
 
„Wir Freiheitliche stehen für eine starke deutsche Schule und sprechen uns vehement gegen Experimente wie CLIL und eine „gemischte Schule“ aus!“ so der freiheitliche Bildungssprecher abschließend.