Die Bundespräsidentenwahl in Österreich ist ein starkes Signal an die EU

Veröffentlicht am 25.04.2016
Norbert Hofer ist ein großer Freund Südtirols

Der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, zeigt sich in einer ersten Stellungnahme hoch erfreut über den Ausgang der Bundespräsidentenwahl in Österreich. Mit Norbert Hofer habe ein ausgesprochener Südtirol-Freund den ersten Wahlgang haushoch gewonnen – allen Meinungsforschern und Umfragen zum Trotz. Hofer habe sein Bekenntnis zu Südtirol bereits anlässlich einer Andreas-Hofer-Landesfeier zum Ausdruck gebracht.

“Mit dem deutliche Wahlausgang zugunsten Hofers haben die Österreicher ihre eigene Bundesregierung abgewählt, erhielten deren beiden Kandidaten Khol und Huntsdorfer zusammen doch lediglich ein Fünftel der Stimmen. Gleichzeitig ist dieser Wahlausgang ein starker Fingerzeig nach Brüssel und gegen die EU; schließlich stand die Wahlauseinandersetzung ganz im Zeichen der Flüchtlingspolitik. Die Bundesregierung hat zwar versucht, das Ruder im letzten Moment herumzureißen, aber die Wählerschaft hat dieses Manöver durchschaut. Am Ende wird die Glaubwürdigkeit und die Ehrlichkeit gewählt und in der Flüchtlingsfrage hatte die FPÖ eine klare Linie, welche die Österreicher offensichtlich teilen”, so Leitner.

Die großen Wahlverlierer seien die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ. Ihnen könne man nur raten, für die Stichwahl keine Wahlempfehlung abzugeben, wenn sie nicht noch einmal eine Schlappe einstecken wollen. Es sei eine ausgesprochene Unverfrorenheit von ÖVP und Grünen, den Kandidaten Norbert Hofer als Spalter hinzustellen. Spalten würden, wenn schon, jene, die nicht dem Bürger die richtige Wahl zutrauten, sondern die in erster Linie einen Kandidaten verhindern wollten, so Leitner weiter.

“Mit Norbert Hofer hat die FPÖ einen Kandidaten nominiert, der sehr wohl in der Lage ist, die Interessen einer Partei den Interessen eines Staates unterzuordnen. Dass er kompetent und glaubwürdig ist, bestätigen sogar seine Gegner. Ich hoffe natürlich, dass Hofer am 22. Mai die Stichwahl für sich entscheiden kann; dies wäre eine Entscheidung für Österreich, aber auch für Südtirol”, schließt Leitner.