Dank und Lob an die Südtiroler Helfer in Mittelitalien!

Veröffentlicht am 26.01.2017
Ausbildung, Maschinenpark und Ehrenamtlichkeit haben einen hohen Wert! - weitere Hilfe sollte ein „Südtirol-Projekt“ sein

„Wie viele andere auch sind wir Südtiroler von den tragischen Bildern aus Mittelitalien sehr berührt und fühlen mit der dortigen Bevölkerung. Wir sind anderseits ganz stolz auf die Bilder, welche die Südtiroler bei ihren Hilfseinsätzen zeigen. Dafür möchten ich bzw. wir Freiheitlichen unseren Einsatzkräften danken und unser Lob aussprechen! Bekanntlich kamen die Wildbachverbauung der Agentur für Bevölkerungsschutz, Freiwillige Feuerwehren der Bezirke Bozen und Brixen, die Berufsfeuerwehr, der Straßendienst des Landes sowie die Bergrettung aus Süd- und Osttirol zum Einsatz. Aber auch der Einsatzzentrale in Bozen sei gedankt“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Über das Internet konnte man die Einsätze unserer Leute im Krisengebiet mitverfolgen, da immer wieder neue Bilder ins Netz gestellt wurden. Man konnte sehen, wie wichtig gutes und modernes Gerät im Ernstfall ist. Es kamen etwa 40 Maschinen aus Südtirol zum Einsatz. Dazu kommt noch die Ausrüstung für die Helfer selbst. Wir müssen also feststellen, dass diese Investitionen gute Investitionen sind, auch wenn man dies oft gerne kritisiert. Wenn aber ein Ernstfall eintritt, so ist mir lieber man hat auch die richtigen und funktionstauglichen Maschinen parat als nur im Prospektkatalog. Das Zusammenziehen der Einsatzgeräte aus verschiedenen Bereichen zeigt auch, dass man über die Kirchtürme hinaus zusammenarbeitet und somit Steuergelder spart. Wichtig ist, dass man in Südtirol viel in die Ausbildung der Menschen setzt, auch der Freiwilligen in Feuerwehr und Bergrettung. Das gehört zu einem Gesamtfunktionieren eines Hilfszuges dazu“, so Stocker weiter.

„Südtirol hat bei diesem Einsatz eine gute Figur gemacht - sei es menschlich als auch von Seiten der Effizienz. Ich bin froh, dass alle Helfer gut zurückgekommen sind. Loben möchte ich auch die verschiedenen Hilfesammlungen, welche nun in unserer Heimat stattfinden. Hier sollte das Land Südtirol koordinierend mithelfen. Was die Spendengelder für die betroffenen Gebiete betrifft, so sollte es ein „Südtirol-Projekt“ geben, das dann unter Südtiroler Führung aufgebaut wird. Dies deshalb, damit die Hilfen auch sicher ankommen“, so Stocker abschließend.