Bundespräsidentenwahl 2016

Veröffentlicht am 24.05.2016
Die Österreichische Bundespräsidentenwahl 2016 ist zu Ende. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl betrug 72,7 Prozent und war so hoch, wie schon lange nicht mehr. Es war die neunte Direktwahl eines österreichischen Staatsoberhauptes in der zweiten Republik durch das Volk seit der Bundespräsidentenwahl 1945.

Zum ersten Mal konnte sich ein Freiheitlicher, nämlich Norbert Hofer, für die Stichwahl am 22. Mai 2016 qualifizierten. In Österreich waren seit 70 Jahren - mit der Ausnahme von Rudolf Kirchschläger - immer nur die Kandidaten von SPÖ oder ÖVP als Bundespräsidenten gewählt worden. Der FPÖ gelang es das österreichische Volk zu mobilisieren, denn sie ist die Partei, welche die Sorgen der Menschen kennt und sie ernst nimmt. Wenn 49,7 % Norbert Hofer gewählt haben, dann ist das ein deutliches Zeichen der Zustimmung.

Für Österreich, aber besonders für Südtirol, wäre die Wahl Hofers ein starkes Signal in Richtung Unabhängigkeit und doppelte Staatsbürgerschaft gewesen. Wir gratulieren Norbert Hofer und der FPÖ zu diesen großen Erfolg und hoffen, dass sie uns im südlichen Teil Tirols nicht vergessen werden. Denn der Blick vieler Südtiroler geht nach Norden, wo Zukunft, Wohlstand und Wirtschaftsaufschwung sowie Sicherheit gewährleistet ist.

Walter Frick
Vizeparteiobmann der Freiheitlichen