Breite Front gegen die Alemagna-Autobahn

Veröffentlicht am 14.12.2016
Stellungnahme von Bezirksobmann Lois Taibon und Generalsekretär Simon Auer

Nachdem sich die Freiheitliche Bezirksgruppe des Pustertals gegen die neue Verkehrsroute aus dem Veneto ausgesprochen hat und auch das Europäische Parlament der Alemagna-Autobahn die rote Karte zeigte, regt sich auch Widerstand in Osttirol.

Im Rahmen einer Veranstaltung sprach sich der Kartitscher Bürgermeister gegen eine neue Transitschneise durch Tirol aus. Der Freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon bekräftigt die Notwendigkeit einer breiten Front gegen die Alemagna-Pläne. „Die Ortschaften und Gemeinden entlang einer derartigen Infrastruktur, die dem Durchzugsverkehr dienen soll, würden kaum davon profitieren“, unterstreicht Taibon.

„In der Alemagna-Angelegenheit gilt es in erster Linie die Anliegen der Bevölkerung zu berücksichtigen, die einer Verkehrszunahme durch das Pustertal ablehnend gegenüber steht. Die Lebensqualität der Menschen darf für ein Vorhaben, das von auswärts gewollt ist, für Südtirol aber keinen Vorteil bringt, auf keinen Fall geopfert werden“, so Lois Taibon und Simon Auer.

Der Obmann der Pustertaler Freiheitlichen hofft nun, dass die politischen Vertreter im Veneto die Entscheidung des EU-Parlaments respektieren, den Widerstand in Süd- und Osttirol zur Kenntnis nehmen und zukünftig jede Initiative zur Verlängerung der Alemagna-Autobahn unterlassen.

Lois Taibon
Obmann der Pustertaler Freiheitlichen

Simon Auer
Generalsekretär