Bozen erstickt im Verkehr

Veröffentlicht am 06.03.2017
Wer speziell im Berufsverkehr nach Bozen fahren muss, spürt und sieht wie die wichtigsten Durchzugsstraßen heillos überfüllt sind und es auf gewissen Straßen kein Weiterkommt mehr gibt! Vorwiegend betroffen sind die Eisackuferstraße, die Drususstraße, die Romstraße, die Reschenstraße sowie der Verdiplatz und die Innsbruckerstraße.

Schuld an dieser Situation sind vorwiegend die vorhergehenden Stadtregierungen, die wenig weiterbrachten, außer der Spaltungen der Stadtregierungen. Das Problem in Bozen ist, dass die italienischen Parteien in der Stadtregierung nicht miteinander können! Somit kommt man zu keiner Einigung über die dringendsten Probleme, welche die Landeshauptstadt hat!

Über eine Umfahrung von Bozen wird schon seit Jahrzenten diskutiert, aber bis heute ist noch nicht einmal die Planung für die vier Baulose vorhanden, geschweige die Umsetzung! Diese vier Straßenbauprojekte währen wohl das Wichtigste, das in der nächsten Zukunft realisiert werden muss, sonst erstickt Bozen im Autoverkehr. Gebaut werden soll laut Landesregierung in vier Baulosen. Das erste Baulos beinhaltet den zweiröhrigen Virgl-Tunnel, der die Zonen Pfarrhof und Kampill verbinden soll. In einem zweiten Baulos soll die Einstein-Straße unter die Erde verlegt werden und zwar auf der Strecke zwischen den beiden Rondellen in der Galvani-Straße und in der Buozzi-Straße. Das dritte Baulos betrifft die Verbindungsstraße zwischen Einstein-Straße und der Schnellstraße Meran-Bozen. Das vierte Baulos wäre der Hörtenbergtunnel, der den Verkehr vom Eisacktal und Sarntal auffangen würde.

Walter Frick
Bezirksobmann von Bozen Stadt und Land