Blaas: „Umfahrungsstraße für Percha soll schneller umgesetzt werden“

Veröffentlicht am 15.12.2017
Landtag genehmigt freiheitlichen Antrag.
 
„Der Südtiroler Landtag beauftragte die Landesregierung sämtliche verwaltungstechnischen Maßnahmen zu ergreifen, um die geplante Umfahrungsstraße für die bestehende Staatsstraße SS 49 bei Percha in der Prioritätenliste soweit wie möglich nach vorne zu reihen, damit das Projekt eine baldige und zeitgemäße Umsetzung erfährt“, erklärt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend.
 
„Der durchschnittliche Tagesverkehr in Percha beträgt laut ASTAT 17.000 Fahrzeuge pro Tag. Wer die Verkehrssituation in Percha kennt, weiß, dass an verkehrsstarken Tagen bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Tag die Ortschaft durchfahren“, erklärt Walter Blaas.
 
„Die Landesregierung hat mit Beschluss Nr. 206 vom 21. Februar 2017 eine Prioritätenliste für die wichtigsten Bauvorhaben des Landes genehmigt. Daraus geht hervor, dass der Umfahrung von Percha die Prioritätskategorie D2 zuerkannt wurde. Dies bedeutet, dass die Ausschreibung sicherlich nicht vor dem Jahr 2021 erfolgen wird. Weiters wird aus der Liste ersichtlich, welche Budgetsummen für das jeweilige Jahr bereitgestellt werden sollen: die genehmigten Baukostenwerden mit 69,5 Mio. Euro veranschlagt, davon sollen 52,2 Mio. Euro aber erst im Jahr 2022 effektiv für den Bau bereitgestellt werden“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete.
 
„Die neuralgischen Punkte der vielbefahrenen und überlasteten Pustertaler Straße bei Percha aber auch bei Kiens und anderen Ortschaften müssen einer zeitgemäßen verkehrstechnischen Lösung unterworfen werden. Aus wirtschaftlicher, umwelttechnischer und wettbewerbsorientierter Sicht muss die Hauptstraße des Pustertals weg von den Ortskernen, um einen regelmäßigen Verkehrsfluss zu garantieren und Stausituationen zu reduzieren. Auch für die Gesundheit der Bürger wären die noch ausständigen Umfahrungen ein bedeutender Mehrwert“, hält Walter Blaas abschließend fest.