Blaas: „Organisierte Bettelei schadet uns allen“

Veröffentlicht am 13.12.2017

Bürger werden vor Geschäften und Supermärkten belästigt – Wirtschaftliche Schäden 

 

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert ein hartes Durchgreifen gegen die aggressive und organisierte Bettelei in Südtirol. Organisierte Bettelbanden suchen gezielt neuralgische Punkte mit großen Menschenansammlungen auf. Geschäfte und Supermärkte werden von Bettlern genutzt, um Bürger zu bedrängen. Die Wehrlosigkeit älterer Menschen wird schamlos ausgenutzt und das Phänomen der Bettelei ist mit der geltenden Gesetzeslage kaum zu bekämpfen. 

 

„Die organisierte Bettelei schadet uns allen“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Organisierte Banden lagern in den Orts- und Stadtzentren, belästigen Bürger und machen die Einkaufsgänge zu einem Spießrutenlauf“, kritisiert Blaas. „Viele meiden nun die Einkäufe vor Ort und bedienen sich des Onlinehandels, da die Bettelei vor Geschäften zu einem unkalkulierbaren Phänomen geworden ist. Besonders in der Vorweihnachtszeit sind Märkte und Geschäfte beliebte Aufenthaltsorte von Bettlern und Vagabunden. Bürger und Touristen werden von manchen Bettlern regelrecht bedrängt und in die Enge getrieben“, erläutert der Landtagsabgeordnete. „Ältere und wehrlose Menschen sind den Banden in besonderer Weise ausgesetzt“, gibt Blaas zu bedenken und verweist auf die ausländische Herkunft der meisten Bettelbanden, die in Südtiroler ihr Unwesen treiben. 

 

„Die wirtschaftlichen Schäden können nicht länger unberücksichtigt bleiben“, unterstreicht Walter Blaas und fordert eine Sensibilisierung. 

 

„In sensiblen öffentlichen Zonen, auf Marktplätzen und bei öffentlichen Gebäuden muss ein generelles Betteleiverbot ohne Ausnahmen herrschen“, fordert Walter Blaas zum Schutz der Bürger und des Handels. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen dahin angepasst werden, dass sowohl die aggressive Bettelei als auch deren Organisation durch Banden sanktioniert wird. Die Abnahme des ‚erbettelten‘ Geldes und dessen Verwendung für bedürftige ältere Menschen muss ins Auge gefasst werden“, so Blaas weiter. 

 

„Ein erster Schritt der Bettelei den Boden zu entziehen, ist die Weigerung den Bettlern Geld zu geben“, so erläutert der Landtagsabgeordnete weiter. „Es braucht eine Aufklärung der Bevölkerung, die vor den Gefahren der Bettelbanden warnt“, so Walter Blaas abschließend.