Blaas: „Landtag genehmigt Umsetzung des Generationenpaktes“

Veröffentlicht am 15.12.2017
Tagesordnungsantrag zum Landeshaushalt angenommen.
 
„Der Südtiroler Landtag beauftragte die Landesregierung verstärkt Verhandlungen mit den zuständigen Stellen und öffentlichen Körperschaften aufzunehmen, um das Projekt Generationenpakt schnellstmöglich umsetzen zu können“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. Mit der Genehmigung seines Antrages sollen nun die Weichen zur Umsetzung des Generationenpaktes gestellt werden.
 
„Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1641 vom 21. Oktober 2013 und der Unterzeichnung des bereichsübergreifenden Kollektivvertrages zum Generationenpakt am 26. November 2013, sollte die Aufnahme von arbeitssuchenden Jugendlichen sowie von anderen Kategorien begünstigt werden durch die Reduzierung der Arbeitszeit des Personals, das kurz vor der Versetzung in den Ruhestand stand“, erläutert Walter Blaas.
 
„Ziel des Generationenpaktes ist es, gemäß den allgemeinen Richtlinien des mehrjährigen Beschäftigungsplanes des Landes die Aufnahme von arbeitslosen Jugendlichen sowie von anderen Kategorien von Personen zu begünstigen. Zu diesem Zwecke ist ohne Mehrkosten für die jeweilige Verwaltung deren Aufnahme in den Dienst auf Stellen vorgesehen, die durch die Reduzierung der Arbeitszeit von Personal, das vor der Versetzung in den Ruhestand steht, frei werden – so die Zielsetzung des Generationenpaktes“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete fest.
 
„Der beschlossene - aber noch auf die Umsetzung wartende - Pakt bringt zweierlei Vorteile. Erstens wäre es möglich eine Übergangszeit zwischen Renteneintritt und Neuanstellung dynamisch zu gestalten und zweitens brächte es die Möglichkeit mit sich, dass junge Menschen ausreichend Zeit hätten von der Arbeitserfahrung älterer Angestellter zu lernen und darauf aufzubauen“, unterstreicht Walter Blaas abschließend.