Blaas: „Bauarbeiten am Bahnhof von Franzensfeste müssen rasch umgesetzt werden“

Veröffentlicht am 24.11.2017
Derzeit finden am Bahnhof von Franzensfeste laut RFI die folgenden Arbeiten statt: Ausführung der Erhöhungsarbeiten des Bahnsteigs Nr. 1 im Bahnhof Franzensfeste auf +55 cm über der Schienenoberkante, Konstruktion eines Aufzugschachtes und einer Verbindungsröhre zur bestehenden Unterführung, Lieferung und Montage eines Aufzuges zur selben. Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas erkundigte sich zum Fortgang der Arbeiten.
 
„Gemäß Bauschild und den vorliegenden Informationen sollen die Bauarbeiten am Bahnhof von Franzensfeste Anfang Februar 2018 abgeschlossen sein“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest und äußert Zweifel. „Aufwendige Arbeiten, wie die Realisierung des Aufzugschachtes am Bahnhofsgebäude samt Installationen müssen in den kalten Wintermonaten durchgeführt werden. Dabei können witterungsbedingte Verzögerungen kaum ausgeschlossen werden“, gibt Blaas zu bedenken.
 
„Die schlussendliche Inbetriebnahme der beiden Aufzüge ist auch innerhalb Februar 2018 vorgesehen. Besonders für Fahrgäste mit Beeinträchtigung ist das Umsteigen am Bahnhof von Franzensfeste eine schwierige Herausforderung. Während das Niveau der Bahnsteige bereits weitestgehend angepasst wurde, bildet die Unterführung – welche durch die Bauarbeiten an Dimension verloren hat – noch eine erheblich Barriere“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete.
 
„Während der Bauarbeiten wird die Unterführung für die Kunden immer begehbar bleiben. Die Behebung der Wassereinbrüche wird während der Bauarbeiten durchgeführt“, entnimmt Walter Blaas aus der Antwort des zuständigen Landesrates Mussner und verweist auf die Wassermassen, die sich im Zuge der Bauarbeiten in der Unterführung ansammelten. „Die Behebung von Unzulänglichkeiten bei den Durchführungsarbeiten ist notwendig, damit die Fahrgäste sicher und trockenen Fußes die Bahnsteige wechseln können“, unterstreicht Blaas und fordert einen zeitgemäßen Abschluss der Bauarbeiten.
 
„Eine abschließende Kritik muss an der mangelhaften Beschilderung in deutscher Sprache erlaubt sein. Zwar ist der deutsche Text auf dem Bauschild mit etwas Phantasie verständlich, aber die simpelsten grammatikalischen Regeln und die Rechtschreibung werden nicht eingehalten“, erörtert Blaas und verweist abschließend auf die Ankündigung des zuständigen Landesrates, der RFI in Zukunft die Zusammenarbeit bei der Erarbeitung von zweisprachigen Texten anzubieten.