Blaas: „Autobahnanschluss Brixen/Albeins sofort realisieren“

Veröffentlicht am 29.11.2017
Konzessionsverlängerung eröffnet neue Möglichkeiten.
 
Seit Jahren ist der Autobahnanschluss Brixen/Albeins nur mit Einfahrt Richtung Norden und Ausfahrt von Norden kommend nutzbar. Diese provisorische Lösung ist auch die Ursache von vielen Verkehrsproblemen im Großraum Brixen. Auf eine erneute aktuelle Anfrage im Landtag, scheint nun der Weg für eine definitive Realisierung des Autobahnanschlusses frei. Mit der Erteilung der 30jährigen Konzession für die A22 wurden die letzten Hürden genommen und die oberste Priorität des Projektes sollte eine schnelle Verwirklichung noch beschleunigen.
 
„Nun gilt es keine weitere Zeit zu vergeuden, denn der Autobahnanschluss Brixen/Albeins bedarf der raschen Umsetzung“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Die erneute Erteilung der Konzession für die A22 macht nun dringende Maßnahmen und Infrastrukturanpassungen möglich. Langfristige Investitionen, die in erster Linie der Verbesserung des Verkehrsflusses und der Lösung von Verkehrsproblemen dienen, können endlich angegangen werden“, so Blaas.
 
„Es ist bedauerlich und schade, dass aufgrund von Kompetenzüberlappungen, fraglichen Zuständigkeiten und fehlenden politischen Willen wichtige Infrastrukturprojekte auf die lange Bank geschoben werden müssen. Wenn sich nun die Möglichkeiten zur Umsetzung des Autobahnanschlusses Brixen/Albeins ergeben, dann sind Nägel mit Köpfen zu machen“, unterstreicht der freiheitliche Landtagsabgeordnete.
 
„Nicht nur in Vorwahlzeiten bräuchte es einen entsprechenden Elan, sondern in steter Bereitschaft sind die Ärmel hochzukrempeln und ans Werk zu gehen“, kritisiert Walter Blaas und verweist auf die vielen ungelösten Probleme, wie die Umfahrungsstraße von Percha oder Kiens, die Überetscherbahn oder die Verkehrssituation in der Landeshauptstadt Bozen.

Foto: © Google Earth