Bei Hofers "So wahr mir Gott helfe" Entsetzen - bei "Grüß Göttin" Applaus?

Veröffentlicht am 27.10.2016
Hofers Aussage ist ehrlich und authentisch

"Die Wahlplakate des Bundespräsidentschaftskandidaten der FPÖ, Norbert Hofer, scheinen Aufsehen zu erregen, weil der Beisatz ‚So wahr mir Gott helfe‘ abgedruckt ist. Ich kann mir diesen Aufschrei der Empörungen nicht erklären, weil ich in diesem Beisatz auch nichts Empörendes finde. Weshalb soll sich ein Politiker nicht zu seinen christlichen Wurzeln bekennen? Ganz und gar abwegig erscheinen mir die Zurufe aus Kirchenkreisen. Die Kirche sollte doch froh sein, wenn sich ein Politiker heute noch so klar offenbart. Sollen sich christliche Politiker der linken Atheisten-Doktrin beugen? Eine Vorzugsschiene scheinen derzeit eher die Moslems zu haben, denen gegenüber allseits Toleranz eingefordert wird", so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Wir erleben gerade ein klares Zeichen von eiseitiger Empörung. Dabei denke ich konkret an das unübersehbare Transparent an der Inntalautobahn bei Kufstein mit der Aufschrift ‚Grüß Göttin‘. Das durfte natürlich nicht kritisiert werden, denn das war ja Kunst (oder Krempel!?) und da musste Toleranz vorherrschen, kam die Botschaft doch aus der linken Reichshälfte. Das ‚Grüß Göttin‘ durfte über Jahre an der Autobahn aufgestellt sein, um von Millionen vorbeifahrenden Menschen gesehen zu werden. Es wurde nicht danach gefragt, ob es Gläubige vielleicht beleidigen oder dem allgemeinen Volksempfinden abträglich sein könnte. Wer damals für die Meinungsfreiheit war, der soll jetzt mit seiner moralischen Falschheit hinterm Berg halten. Denn Hofers ‚So wahr mir Gott helfe‘ ist für seine Persönlichkeit authentisch, das ‚Grüß Göttin‘ war unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit doch wohl eher eine Provokation. Diese musste man ertragen, Hofers Botschaft hingegen soll ein Ärgernis sein?“, so Stocker abschließend.