Baut Österreich den Zaun am Brenner dank der Südtiroler „Flüchtlingshilfe“?

Veröffentlicht am 10.01.2017
Ausheben eines mutmaßlichen Schlepperrings offenbart Asylchaos

In Südtirol herrscht ein Flüchtlings- und Asylchaos, das Österreich zum Bau eines Grenzzaunes am Brenner motivieren könnte. Der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, verweist auf das Ausheben eines mutmaßlichen Schlepperrings, der im Schatten der sogenannten „Flüchtlingshilfe“ operiert haben soll. Weder der Staat noch die Landesverwaltung scheinen das Phänomen der illegalen Einwanderung unter dem Deckmantel des Asyls im Griff zu haben.

„Allein schon die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Schlepperring, der Flüchtlingsorganisationen infiltriert haben soll, sind ein gewaltiger Imageschaden für die öffentliche Verwaltung in Südtirol“, unterstreicht Leitner in einer Aussendung. „Es zeigt klar und deutlich das herrschende Chaos auf und die Überforderung Südtirols. Die Grenzen und Limits des Machbaren in Sachen Asyl und Flüchtlingsbetreuung sind längst überschritten. Die Kontrolle über die Flüchtlingspolitik läuft zusehends aus dem Ruder und die Kriminalität in deren Zusammenhang kann nicht länger weggeleugnet werden“, unterstreicht Leitner.

„Österreich könnten derartige Vorfälle dazu motivieren, das Grenzmanagement weiter auszubauen und zu intensivieren. Sowohl Grenzkontrollen als auch weitere Schutzmaßnahmen scheinen wahrscheinlicher zu werden“, gibt der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, zu bedenken. „Die verantwortliche Politik muss ihr Scheitern eingestehen und als einzige logische Konsequenzen die EU-Außengrenzen effektiv schützen um damit die illegale Einwanderung einzudämmen“, schließt Leitner.