Bahnhof Bozen: Willkommen in Arabien

Veröffentlicht am 07.07.2016
Werbeschilder mit arabischen Schriftzeichen fordern zu Geldtransfers auf – Kritik an italienischer Post: Deutsch nicht verfügbar, Arabisch kein Problem

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas will die Hintergründe zu den vermutlich arabischen Werbeschildern am Bahnhof von Bozen in Erfahrung bringen. Auf den Schildern wirbt die italienische Post für das „MoneyGram“-System, mit dem Geldtransfers ins Ausland durchgeführt werden. Ende Juni soll es in Bozen Razzien gegen religiöse Fanatiker gekommen sein, wobei unter anderem auch Geldüberweisungsstellen kontrolliert worden seien. Deshalb muten derartige Werbeschilder besonders unangebracht an.

„Warum auf Südtirols öffentlichen Plätzen und in diesem Fall am Bahnhof von Bozen plötzlich arabische Plakate prangen, muss auf den Grund gegangen werden“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Pressemitteilung. „Die Zielgruppe dieser Werbeplakate ist schnell ausfindig gemacht. Illegale Einwanderer, Flüchtlinge und Asylsuchende aus dem arabischen Raum sollen motiviert werden Geldüberweisungen in die Herkunftsländer zu leisten“, erklärt der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Welche Aktivitäten damit in den Herkunftsländern finanziert und ob diese legal sind, ist eine weitere Frage“, so Blaas.

„Besonders die italienische Post ist der Kritik auszusetzen“, erklärt Walter Blaas, „zumal stets Schwierigkeiten und Probleme mit der deutschen Sprache auftreten, Formulare nur einsprachig sind und die Sprachkenntnisse in bestimmten Fällen mehr als dürftig sind. Anstatt diese Mängel abzubauen, scheint die arabische Sprache kein Problem für die italienische Post zu sein“, unterstreicht der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Am Bahnhofsviertel von Bozen fühlt man sich schon seit einigen Jahren als sei man in Arabien“, hält Walter Blaas abschließend fest, „der Bahnhof scheint nun die neuen Ankömmlinge mit den gewohnten Stilmitteln aus der Heimat zu begrüßen. Ein Paradebeispiel zur Schaffung von Parallelgesellschaften und der Förderung von Integrationsverweigerern.“