Ausländer profitieren vom regionalen Familiengeld

Veröffentlicht am 18.04.2017
Landesparteiobmann Walter Blaas: „Anreize zur Einwanderung müssen abgebaut werden“

Etwa 35 Millionen Euro jährlich kommen vom regionalen Familiengeld der Provinz Bozen zugute. Das Familiengeld ist eine monatliche Zuwendung an Familien mit Kindern, dessen Höhe von der Einkommens- und Vermögensbewertung und der Anzahl der Kinder abhängt. Der Freiheitliche Regionalratsabgeordnete und Obmann Walter Blaas verlangte eine Aufschlüsselung des ausbezahlten Familiengeldes nach Staatsbürgerschaften.

„35.461.574 Euro umfasste das ausbezahlte Familiengeld der Region in der Provinz Bozen im Jahr 2016“, stellt der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas mit Blick auf die vorliegenden Unterlagen einleitend fest. „Davon entfallen lediglich 28.087.948 Euro auf heimische Familien, während 6.459.579 Euro den Nicht-EU-Bürgern und 914.047 Euro den anderen EU-Bürgern zukommen. Damit erhalten die heimischen Familien nur 79 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel“, erörtert Blaas.

„Die verfügbaren Mittel des regionalen Familiengeldes sollen gemessen an den Bevölkerungsanteilen vergeben werden“, fordert der Freiheitliche Landesparteiobmann. „21 Prozent des Familiengeldes gehen an Ausländer, obwohl deren Bevölkerungsanteil in Südtirol bei 8,9 Prozent liegt“, gibt Blaas zu bedenken. „Das Familiengeld hängt mit der Anzahl der Kinder zusammen und bereits heute schlägt sich die höhere Geburtenrate der Ausländer auf die Sozialkassen nieder. So betrug der Ausländeranteil in den Kindergärten der Bezirksgemeinschaft Bozen im Schuljahr 2015/16 bereits 22,3 Prozent“, hält Blaas die bedenkliche Entwicklung fest.

„Insgesamt 28.063 Kinder wurden im Jahr 2016 in der Provinz Bozen vom regionalen Familiengeld berücksichtigt“, entnimmt der Freiheitliche Abgeordnete aus den Unterlagen. „Vor allem die Nicht-EU-Bürger profitieren von dieser sozialen Maßnahme überproportional, sodass ein klarer Anreiz zur Einwanderung besteht“, hält Blaas fest. „Das Familiengeld bedarf einer Reform, welche die Übervorteilung der Ausländer ausschließt und sich an der realen Bevölkerungsverteilung orientiert“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.“