Ausländer-Boom in Südtiroler Bildungseinrichtungen wird zu größter Herausforderung für Südtirol

Veröffentlicht am 16.09.2016
Zuständiger Landesrat ist konzeptlos und soll endlich für verbindliche Integrationsvereinbarungen und ein Integrationspaket sorgen!

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair nimmt in einer Aussendung zu dem Umstand Stellung, dass der Ausländeranteil an Südtirols Bildungseinrichtungen inzwischen deutlich über 10 % liegt und unterstellt dem zuständigen Landesrat völlige Konzeptlosigkeit.

„Der Durchschnitt an Südtirols Bildungseinrichtungen liegt zwar bei 10%, an manchen Schulen in Südtirol sind wir aber bei 50%. Es ist mehr als beunruhigend, dass die zuständige Politik seit Jahren tatenlos zuschaut und keinen blassen Schimmer hat, wie man die Situation meistern kann. Bezeichnend ist die Art und Weise, wie etwa Integrationslandesrat Philipp Achammer „Integration“ definiert, nämlich als einen Kompromiss zwischen Einheimischen und Ausländern, bei dem es auch darum gehe, den Südtirolern die ausländische Kultur beizubringen, wie klar und deutlich aus einer Landtagsanfrage hervorgeht. Achammer wird sich diesen Integrations-Unsinn wohl in seinem stillen Kämmerchen ausgedacht haben, diese Meinung ist aber weder in der Südtiroler Bevölkerung, noch in der Südtiroler Volkspartei mehrheitsfähig!“ unterstreicht Mair.

„Da der Landesrat wie auch seine Vorgänger im Amt nicht gewillt ist, ein klares Integrationskonzept auf die Beine zu stellen und da er Landtagsanfragen lieber ausweichend beantwortet, ergehen an dieser Stelle wichtige Fragen an ihn. Man darf gespannt sein, ob er endlich aus dem stillen Kämmerchen heraustritt und sich abseits linker Sozialromantik den Problemen stellen will. Diese Fragen sind: Wo bleiben die verpflichtenden Sprachtests? Wo bleiben die Sprachschulen für Ausländerkinder? Wo bleiben die Quoten für Ausländerkinder? Was bedeutet Integration in Schulklassen mit 50% oder 70% Ausländerkindern? Wie garantiert der Landesrat, dass die Unterrichtssprache im Pausenhof gesprochen wird? Wie unterstützt der Landesrat Lehrkräfte und Kindergartenpersonal, die immer offensichtlicher überfordert sind? Wo bleibt ein Integrationsvertrag? Wie will man die Problematik Islam in den Griff bekommen? Wie garantiert der Landesrat, dass alle Schüler UNSERE Sprache, UNSERE Traditionen, UNSERE Geschichte und UNSERE Kultur vermittelt bekommen? Wäre es nicht ein Zeichen von Integration, wenn sich Ausländerkinder mit unserer Religion befassen, anstatt sich freistellen zu lassen? Wie schaut es mit Freistellungen im Turnunterricht aus? Wie mit dem Schleier in Klassenzimmern? Wie mit gewaltbereiten Jugendbanden? Entspricht es den Tatsachen, dass ausländische Schüler am Ende des Jahres „durchgeschoben“ werden? An wen richten sich Eltern, Lehrer und Kindergärtner, die massive Probleme mit ausländischen Kindern und Eltern haben? Wie garantiert der Landesrat eine Integration im Interesse Südtirols und nicht im Sinne linker Hirngespinste?“ fragt Mair und erwartet endlich ehrliche Antworten anstatt dem ständigen Gelabere.

„Wir Freiheitlichen sind Landesrat Achammer gerne behilflich, verbindliche Integrationsvereinbarungen und ein Integrationspaket zu beschließen, das eine Integration im Sinne der Einheimischen zum Inhalt hat. Nach Jahren der Untätigkeit wäre es jetzt an der Zeit, Maßnahmen zu schaffen. Wir laden Philipp Achammer ein, sich mit uns zum Integrationsgipfel zu treffen, wo politisch korrektes Gelabere außen vor bleiben soll“, schließt Mair.