Ausbreitung des Islam in Europa bedroht Demokratie und Menschenrechte

Veröffentlicht am 19.12.2016
Moderne Völkerwanderung im Griff der Asylindustrie
 
Gehört der Islam zu Europa? Dieser Frage muss sich die Gesellschaft stellen und zwar nicht erst seit Politiker Deutschlands verkündet haben: der Islam gehört zu Deutschland. Wahr ist, dass inzwischen Millionen von Muslimen in Deutschland und in vielen Teilen Europas leben. Auch in Südtirol leben immer mehr Muslime. Integriert haben sich viele jedoch nicht und die Zahl jener, die sich auch nicht integrieren wollen, ist im Wachsen begriffen. Man möge diesbezüglich bei Heinz Buschkowsky, Bürgermeister des Berliner Problembezirkes Neukölln, nachlesen. Aber auch in Frankreich, England, in den Niederlanden und anderen europäischen Staaten ist die Integration grundsätzlich gescheitert. Der Islam – und erst recht alle Formen des Islamismus – verträgt sich nicht mit unserer Kultur, die nicht nur vom Christentum, sondern auch vom Humanismus und von der Aufklärung maßgeblich geprägt wurde. Während auf der Welt noch nie so viele Christen verfolgt wurden wie derzeit und sich kaum jemand darüber aufregt, breitet sich der Islam ohne großen Widerstand aus.

Selbstverständlich gibt es auch Muslime, die in den europäischen Gastländern „angekommen“ sind, die Gesetze befolgen und die Kultur achten. Insgesamt erklärt bei Umfragen die Mehrheit aller Muslime, dass ihnen ihre religiösen Vorgaben wichtiger sind als die Gesetze des Landes. Die Scharia hat mitten in Europa Wurzeln geschlagen. Menschen, die in ihren Herkunftsländern diskriminiert wurden und deswegen sogar geflohen sind, werden nun auch in Europa diskriminiert, von eigenen Landsleuten. Zwangsverheiratungen, Geschlechtsverstümmelungen, Ehrenmorde, Unterdrückung von Frauen und andere „Gewohnheiten“ muslimischer Zuwanderer drohen eine Paralleljustiz zu etablieren. Wer hier einfach wegschaut, hat die Folgen zu verantworten! Zur Wegschaugesellschaft gehören vor allem jene linken Heilsbringer, die sonst so gerne von Frauenrechten, von Menschenrechten, von Demokratie und von Frieden predigen. Sie sollten bei Islamkritikerinnen wie Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek, Sabatina James u. a. nachlesen, welche Erfahrungen diese mit dem Islam gemacht haben. Die Scharia in Europa zu dulden und ihren Anfängen nicht zu wehren, bedeutet nicht nur falsche Toleranz, sondern eine echte Gefahr für Frieden, Menschenrechte und Demokratie. Dabei kann es nur eine Antwort geben: wer die Menschenrechte und die Gesetze des Gastlandes nicht beachtet, muss umgehend ausgewiesen werden!
Dass Einwanderung und Integration eine Bringschuld darstellen, sollte eigentlich Allgemeingut sein. Oder wollen wir enden wie Neukölln, wo nicht die Integration voranschreitet, sondern „eine Art Landnahme durch fundamentalistische Überreligiosität“ (Buschkowsky).
Gerade in der Vorweihnachtszeit häufen nun sich wieder Fälle, wo aus falsch verstandener Toleranz altes Brauchtum mit seinen Symbolen verdrängt oder gar versteckt werden soll. Glauben unsere Gutmenschen wirklich, dass sie von Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften, zumal von Muslimen, geschätzt werden, wenn sie diese Form der Verzichtspolitik üben? Das Gegenteil dürfte der Fall sein und die Antwort Geringschätzung, wenn nicht Verachtung. Wer den Nikolaus oder das Christkind aus der Öffentlichkeit verbannen und wer aus dem Weihnachtsfest ein Winterfest machen will, gleichzeitig aber das Schächten, das Kopftuch oder gar die Burka duldet, der macht sich zum Helfeshelfer des Islamismus!
Zur unkontrollierten Zuwanderung der vergangenen Jahre kam in den vergangenen zwei Jahren auch eine neue Form der Völkerwanderung hinzu. Was unter dem Deckmantel des Asyls alles passiert, spottet inzwischen jeder Beschreibung. Während sich die Hauptverursacher der Wanderströme schadlos halten, müssen die einfachen Bürger die Lasten schultern. Es steht außer Frage, dass Asylberechtigte den erforderlichen Schutz bekommen müssen; wegen der Politik der offenen Grenzen kann dies aber nicht mehr garantiert werden. Zu viele Wirtschaftsflüchtlinge und „Glücksritter“ gefährden einen wirksamen Schutz für effektive Asylberechtigte. Wir sind auf dem besten Weg zu einer wenig transparenten Asylindustrie; diese und jene Schar Sozialromantiker, die vor lauter „Nächstenliebe“ die Sorgen und Nöte der eigenen Bevölkerung ignorieren, sollten endlich in die Verantwortung genommen werden. Spätestens seit man weiß, dass im Sog des „Asylstroms“ auch Terroristen zu uns nach Europa kommen, sollte endlich die Handbremse gezogen werden.

L. Abg. Pius Leitner
Fraktionsvorsitzender DIE FREIHEITLICHEN