Ausbau des schnellen Internets lässt noch immer zu wünschen übrig

Veröffentlicht am 23.06.2016
Bezirksobmann Lois Taibon: „Frau Landesrätin, es kann nur besser werden! Alles nur leere Versprechen?“

Der viel gepriesene Ausbau des schnellen Internets läuft nur schleppend voran und lässt wahrlich zu wünschen übrig. In vielen Ortschaften Südtirols gibt es keine zufriedenstellende Internetverbindung, was in anderen Regionen Europas kaum vorstellbar ist.

Ein schneller Internetzugriff ist heutzutage wichtiger denn je, auch in Anbetracht der Tatsache, dass gerade die öffentlichen Verwaltungen immer häufiger auf den Prozess der Digitalisierung setzen. Aber auch in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Tourismus ist ein leistungsfähiges Breitbandnetz unersetzlich geworden.

„Wenn der Landesregierung die Aufwertung der Peripherie und das Ergreifen von Maßnahmen gegen die Abwanderung wirklich so am Herzen liegen, wundert man sich schon, dass der Ausbau des Internets noch immer nicht das ist, was x-Mal versprochen wurde“, meint Lois Taibon, der freiheitliche Bezirksobmann des Pustertals. Für Taibon ist die von der Landesrätin Deeg gezogene Halbzeitbilanz eine Fortsetzung der Ankündigungs- und Vertröstungspolitik.