Auftragsdiebstähle in Bozen

Veröffentlicht am 18.01.2017
Autoknacker treiben ihr Unwesen – Eigentumsdelikte offenbaren das Sicherheitsproblem der Landeshauptstadt

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert umgehende Maßnahmen gegen das unübersehbare Sicherheitsproblem in Bozen. Laut unterschiedlichen Berichten ist davon auszugehen, dass Autoknacker gezielt Auftragsdiebstähle begehen und Fahrzeuge ausweiden. Die Schäden sind enorm.

„Die Unverfrorenheit der Autoknacker scheint keine Grenzen zu kennen. Aus Raffgier werden Autos – wie jüngst ein BMW – regelrecht ausgeweidet. Niemand und nichts ist mehr sicher vor den perfiden Eigentumsdelikten in Bozen“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Sowohl die Bewohner als auch die Pendler und Besucher der Landeshauptstadt werden mit der ausufernden Kriminalität in Bozen konfrontiert. Die Lage ist desaströs“ kritisiert Blaas.

„Die ungeschützten Grenzen, die verschwiegenen Parallelgesellschaften und die lasche Gesetzgebung machen es Kriminellen besonders leicht. Vor den möglichen Strafen fürchten sich diese Personen nicht und gehen in aller Ruhe ihren Machenschaften nach“, gibt Blaas zu bedenken.

„Südtirol hat ein massives Sicherheitsproblem. Besonders in Bozen äußert sich dies durch Gewalt und Kriminalität in den Straßen“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Gezielte Auftragsdiebstähle sind nur ein Aspekt einer langen Reihe von unterschiedlichsten Straftaten. Ob Postsendungen, Autos oder Wohnungen, nichts ist mehr sicher“, so Blaas.

„Für die politisch Verantwortlichen von SVP und PD wäre es höchste Zeit aufzuwachen und eine Null-Toleranz-Politik gegen Eigentumsdelikte zu führen. Von linken Kräften kann man sich das natürlich nicht erwarten“, kritisiert Blaas abschließend.