Auch Südtirol sollte in Zukunft seine Sportler offiziell verabschieden

Veröffentlicht am 04.08.2016
Freiheitliche wünschen unseren Olympioniken viel Erfolg

„Am 5. August beginnen in Rio die olympischen Sommerspiele und auch Südtirol ist mit sieben (und wenn Schwarzer darf mit acht) Sportlern vertreten und vorweg wünsche ich unseren Athleten eine schöne und erfolgreiche Sommerolympiade“, schreibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Es ist ein guter und schöner Brauch, wenn die verschiedenen Nationen ihre Sportler zu den großen Ereignissen, wie es die Olympiaden sind, offiziell entsenden. Ob Deutschland oder Österreich oder Italien - alle hegen diesen Brauch, um den Sportlern alles Gute und viel Erfolg zu wünschen. Südtirol ist zwar (noch) kein Freistaat, aber trotzdem sollten wir als Land Südtirol ebenfalls diese ‚Entsendungstradition‘ einführen, welche im Landtag stattfinden könnte“, so Stocker weiter.

„Dies deshalb, weil gerade für uns Südtiroler so ein Brauch unsere Eigenständigkeit als Land und als Volk unterstreicht und unsere Identität stärken und festigen würde. Dies gilt für Deutsche, Italiener und Ladiner gleichermaßen, denn alle Sportler aus Südtirol sporteln für Südtirol, ein Land mit besonderer Geschichte, welches international verehrt und respektiert wird. So wie z. B. Rai Südtirol und die ‚Dolomiten‘ für unsere wenigen Sportler nach Rio gereist sind, um Vorort über unsere Südtiroler Sportler zu berichten, so finde ich, dass es als Land Südtirol an der Zeit ist, unsere Sportler beim nächsten, sportlichen Großereignis auch standesgemäß und ehrenvoll zu verabschieden“, so Stocker abschließend.