Auch angenommene Flüchtlinge landen auf der Straße

Veröffentlicht am 12.01.2017
Landesparteiobmann Walter Blaas warnt vor den Folgen des Asylchaos‘ in Südtirol

Asylwerber, die einen negativen Bescheid erhalten, sind aufgerufen die zur Verfügung gestellten Unterkünfte umgehend zu verlassen. Erwartungsgemäß sollen laut Medienberichten hunderte von sogenannten Flüchtlingen in Südtirol betroffen sein. Die Personen landen auf der Straße und der Weg von der Illegalität in die Kriminalität steht offen. Selbst wenn ein Asylwerber einen positiven Bescheid erhält, muss er binnen 30 Tagen die Unterkunft verlassen. Ohne Obdach landen diese Personen auf der Straße.

„Das Asylchaos offenbart die Folgen einer irregeleiteten Politik der offenen Grenzen und der Willkommenskultur“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Es war zu erwarten und wir Freiheitlichen haben von Anfang an gewarnt, dass die Dinge so kommen, wie sie nun gekommen sind. Die Wenigsten der sogenannten „Flüchtlinge“ sind tatsächlich asylberechtigt. Asyl bedeutet immer nur Schutz auf Zeit und ist ein individuelles Recht und kein Fahrschein zur illegalen Einwanderung. Tatsächlich ist der Großteil der sogenannten „Flüchtlinge“ der Kategorie der illegalen Einwanderer, der Wirtschafts- und Sozialstaatmigranten sowie der Glücksritter zuzurechnen. Sie beanspruchen jene Mittel für sich, die den tatsächlich Verfolgten und Unterdrückten zustehen würden“, erläutert Walter Blaas erneut.

„Selbst wenn ein Asylwerber einen humanitären Schutz und ein zweijähriges Bleiberecht erhält, besteht die Gefahr, dass diese Personen ihr Dasein auf den Straßen Südtirols fristen muss. Binnen 30 Tagen nach dem Erhalt des positiven Asylbescheides müssen die Personen die bisherige Unterkunft verlassen“, erläutert Blaas und verweist auf einen aktuellen Fall im Josefsheim von Bruneck. „Die gesamte Asylindustrie und das gutmenschliche Streben zeigen nun ihre inhumane Seite. Wir Freiheitlichen haben stets vor diesen Entwicklungen gewarnt und auf das anstehende Chaos verwiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flüchtling binnen 30 Tagen eine bezahlbare Wohnung in Südtirol findet, ist eher gering. Wenn nicht Private einspringen wird der Druck auf die öffentlichen Kassen weiter steigen“, hält Blaas fest und verweist auf die absurde Situation.

„Ohne Aussicht auf Perspektiven bleibt als einzige Option die Kriminalität offen“, gibt Blaas zu bedenken und verweist darauf, dass hierfür die unfähige linke Politik und die Gutmenschen verantwortlich sind.

„Wenn hunderte illegale Einwanderer und tatsächlich Schutzberechtigte auf Südtirols Straßen wohnen werden, so ist das ein Missstand, hervorgerufen durch die Asylindustrie und die gutmenschliche Willkommenskultur“, betont Walter Blaas. „Die Kriminalität wird sprunghaft ansteigen, die Belastung für die öffentlichen Haushalte zur Durchführung von Sozialmaßnahmen und Projekten wird anhalten und die Folgeprobleme werden zunehmen“, gibt der Freiheitliche Landesparteiobmann zu bedenken.

„Abgelehnte Asylwerber gehören nicht auf die Straße, sondern sind ins Herkunftsland rückzuführen“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend mit Nachdruck, „denn alles andere stellt nicht nur eine inhumane Situation dar, sondern ist vor allem mit Kosten für die Allgemeinheit und der Zuspitzung der Sicherheitslage und Kriminalität verbunden.“