Asylwerber erhalten Sicherheitskurse gratis und werden von der deutschen Sprache ferngehalten

Veröffentlicht am 24.10.2016
Unterrichtssprachen Italienisch und Englisch – im wirklichen Leben bezahlen Arbeitgeber

Vor etlichen Monaten wurden kostenlose Sicherheitskurse für Asylwerber in ganz Südtirol abgehalten. Die Personen, die sich als Asylwerber in Südtirol aufhalten, wurden mit den Grundkenntnissen in Sachen Arbeitssicherheit vertraut gemacht. Die Handelskammer hat in Kooperation mit dem Land die Kurse kostenlos angeboten. Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete, Walter Blaas, informierte sich über die Kosten und die angewandten Sprachen der Kurse.

„Während im wirklichen Leben die Arbeitgeber für die Kosten der Sicherheitskurse ihrer Arbeiter und Angestellten aufkommen, erhalten Asylwerber diese auf Kosten der Sozialdienste“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete in einer Aussendung einleitend. „Die mittlerweile anmaßende Propaganda, dass Asylanten mittels Arbeit schnell zu integrieren wären, verblasst vor der Tatsache, dass die Sicherheitskurse lediglich in italienischer oder englischer Sprache durchgeführt wurden“, unterstreicht Blaas.

„Integration funktioniert nur durch Assimilation und hier ist bei der Sprache anzusetzen. Wie ansonsten die Kommunikation ablaufen soll, wissen wahrscheinlich nur Integrationsromantiker, die weitere Parallelgesellschaften heranziehen“, betont Walter Blaas und gibt zu bedenken, dass Asyl Schutz auf Zeit bedeutet und die Aufnahme im Gastland zeitlich begrenzt ist.

In der Zeit der Aufenthaltsdauer und des laufenden Asylverfahrens sollten sich Asylwerber an der Freiwilligenarbeit beteiligen. Das Interesse bei den Asylwerbern ist entsprechend gering. Dennoch wurden hierzu Sicherheitskurse abgehalten ohne die deutsche Sprache zu verwenden.

„‘Laut Auskunft der Bezirksgemeinschaft Pustertal wurde für 35 Asylantragsteller ein Grundkurs im Bereich Arbeitssicherheit mit der Firma „Tecnologie srl“ organisiert. Der Kurs wurde am 28. und 29. April 2016 abgehalten. Die Kosten beliefen sich für den Kurs auf 360 € und die Fahrtspesen auf 159,70 €.
Laut Auskunft der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt wurden 3 Basiskurse zur Arbeitssicherheit (jeweils 4 Std.) organisiert, an denen 60 Asylwerber teilnahmen. Die Kosten für die Kurse beliefen sich auf 1.080 €.
Laut Auskunft der Bezirksgemeinschaft Eisacktal wurden bisher zwei Basiskurse zu je 4 Stunden abgehalten, an denen jeweils 20 Personen teilnahmen. Die Kosten beliefen sich auf 900 € für die 2 Kurse‘“, zitiert Walter Blaas aus der vorliegenden Antwort auf seine Anfrage.

„Der Großteil der ‚Maßnahmen zur Integration‘ werden auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt und nicht jener, die diese Maßnahmen fordern“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend und gibt zu bedenken, dass die Kosten dank fehlendem Grenzschutz weiter zunehmen werden.