Asylantenunterkunft in Schlanders

Veröffentlicht am 01.08.2016
Freiheitliche Landtagsanfrage: Auswirkungen auf den Krankenhausbetrieb – L. Abg. Blaas fordert Auskünfte 
 
In Schlanders soll eine neue Unterkunft für sogenannte Flüchtlinge bzw. Asylwerber entstehen. Etwa 40 Personen sollen in einer entsprechenden Unterkunft untergebracht werden. Im ehemaligen Sitz des Weißen Kreuzes Schlanders, in der unmittelbaren Nähe des Krankenhauses, soll ab Mitte August der Betrieb aufgenommen werden.

„Südtirol leistet bereits eine Menge für sogenannte Flüchtlinge und Asylanten“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann in einer Aussendung einleitend. „Der entgegengebrachte Undank durch diese Personen gipfelte am Freitag in einer Asylantedemo, wo lautstark Forderungen dargebracht wurden. Dennoch befleißt sich das Land auf der Suche nach weiteren Unterkünften für Asylanten in ganz Südtirol“, hält Blaas fest.

„In der Gemeinde Schlanders seien die zuständigen Stellen mit dem ehemaligen Sitz des Weißen Kreuzes fündig geworden. Etwa 40 Asylanten sollen somit in der unmittelbaren Nähe zum Krankenhaus in Schlanders untergebracht werden“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Die Landesregierung soll Stellung beziehen und erklären, welche Auswirkungen auf den Krankenhausbetrieb mit der Aufnahme von Asylanten verbunden sind“, erklärt Walter Blaas mit Blick auf die vorbereitete Anfrage. „Daneben braucht es die vollkommene Transparenz in der Kostenfrage, damit Südtirols Bevölkerung über die stetig wachsenden Ausgaben für Asylanten informiert wird“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann fest und verweist auf die bereits gescheiterte Integration von solcherlei Personen und warnt vor den Folgen.

„Angesichts der jüngsten Ereignisse in Europa und der Asylantendemo in Bozen, muss die Frage aufgeworfen werden, welche Bedeutung der Schutz und die Versorgung der eigenen Bevölkerung zukommt. Wenn sich viele Südtiroler im eigenen Land nicht mehr sicher fühlen, dann muss der verantwortlichen Politik klar werden, dass der eingeschlagene Weg der willkürlichen Massenaufnahme von Asylwerbern nicht zielführend ist“, erklärt Blaas abschließend.