Asylantenunterkünfte – gerät die Situation außer Kontrolle?

Veröffentlicht am 11.08.2016
Stellungnahme des Landesparteiobmannes

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas sieht im mutmaßlichen Mordversuch, der sich in einer sogenannten „Flüchtlingsunterkunft“ in Eppan zugetragen haben soll, eine Situation, die außer Kontrolle gerät.

„Wir Freiheitliche haben seit jeher vor den Folgen der unkontrollierten, illegalen Einwanderung unter dem Deckmantel des Asylrechtes gewarnt“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann und verweist auf die zahlreichen Initiativen.

„Südtirol ist weder der Situation der massenhaften Unterbringung von sogenannten „Flüchtlingen“, die im Wesentlichen illegale Wirtschaftsmigranten sind, noch deren Integration gewachsen“, so Blaas mit Blick auf die jüngsten Vorkommnisse. „Der mutmaßliche Mordversuch in der Asylantenunterkunft zeichnet bereits jetzt ein Bild der Überforderung in den Unterkünften ab. Wie das Land die Situation angesichts der Tatsache, dass immer mehr Personen auf Südtirol verteilt werden sollen und neue Unterkünfte ihre Tore öffnen werden, bewältigen will, ist mehr als fraglich“, so Blaas.

„Kriminalität wird importiert, Unsicherheit bei der Bevölkerung erzeugt und keine Kosten und Mühen gescheut, um diese Personen zu versorgen. Es braucht endlich ganz klare Grenzen, denn solange Südtirol an den staatlichen Verteilungsschlüssel gebunden ist, werden weitere Asylanten auf das Land verteilt“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und fordert abschließend die umgehende Abschiebung von kriminellen und auffälligen Asylanten. Unverständlich sei auch die „überraschte“ Haltung der zuständigen Gemeindereferentin.