Arabischkurse für Ordnungskräfte bestätigen das Vorhandensein von Parallelgesellschaften

Veröffentlicht am 04.10.2017
Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag Ulli Mair reagierte mit Befremden darauf, dass sich die Ordnungskräfte in Südtirol zum wiederholten Male heuer mit dem Erlernen der arabischen Sprache und Kultur befassen, um mit den neuen Mitbürgern und Migranten besser in Kontakt treten zu können. Allein die Tatsache, dass derartige Kurse abgehalten werden, ist ein Eingeständnis des Sicherheitsproblems in Südtirol mit nordafrikanischen Einwanderern arabischer Herkunft. Darüber hinaus bestätigt sich das Vorhandensein von Parallelgesellschaften in Südtirol, die sich als vollkommen integrationsresistent erweisen.
 
„Erneut werden Arabischkurse für die Ordnungskräfte im Land angeboten und hierfür Geld ausgegeben. Fakt ist aber, dass viele Südtiroler ihre Muttersprache im Alltag im Umgang mit Ordnungs- und Sicherheitskräften nicht verwenden können. Das ist Realität“, kritisiert Ulli Mair in einer Aussendung einleitend und gibt zu bedenken, dass die Zuwanderer eine Bringschuld haben und die Landessprachen erlernen müssen. „Sollte Integration stattfinden, so ist das Erlernen der Sprachen hierfür eine Grundvoraussetzung“, hält Mair fest.
 
„Wir Freiheitliche sind der Überzeugung, dass wir Parallelgesellschaften in der Einwanderung vollkommen verhindern müssen, wenn wir uns eine erfolgreiche Integration wünschen. Parallelgesellschaften sind der Nährboden für zukünftige Konflikte in Europa und auch in unserem Land. Einwanderer aller Nationen haben eine Bringschuld an uns und nicht die Einheimischen an sie. Deshalb soll das Land Südtirol mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Integrationslandesrat Philipp Achammer keine Arabischkurse mit Südtiroler Steuergeldern finanzieren und auch auf Aufschriften in öffentlichen Ämtern verzichten. Das alles ist eine reine Verschleuderung der einheimischen Steuergelder und bringt nur Unfrieden in der Bevölkerung“, so Mair
 
„Die Abteilung Kultur hat bisher zwei Ausgaben des Kurses unterstützt. Im Jahr 2016 wurde 1.300 Euro für 24 Treffen aufgewandt, während es Anfang des Jahres 2017 insgesamt 1.400 Euro waren. Wie hoch die Kosten für die jüngst abgehaltenen Kurse waren, wird eine Landtagsanfrage klären müssen“, so Mair mit dem Verweis auf eine bereits beantwortete Anfrage durch Landesrat Tommasini.
 
„Ob die Sicherheit in Südtirol durch das Erlernen der arabischen Sprache von einigen Ordnungskräften wiederhergestellt werden kann, sei dahingestellt. Für mich sind derartige Ansätze einfach nur naiv. Es ist nichts anderes als das Eingeständnis, dass Südtirol ein Sicherheitsproblem mit bestimmten Zuwanderergruppen hat. Wäre dies nicht der Fall, so wäre die angebliche Notwendigkeit der Arabischkurse für Sicherheitskräfte nicht gegeben“, stellt die Freiheitliche Fraktionssprecherin fest.
 
„Es ist sehr wohl verständlich, dass es für die Sicherheitsbeamten nicht immer einfach ist, wenn sie mit Gaunern anderer Sprachen zu tun haben oder bei Ermittlungen und Abhörungen sich auf Übersetzer verlassen müssen, die ihnen auch irgendetwas erzählen können, aber ob diese Einheiten ausreichen, tatsächlich die Sprache zu beherrschen, bezweifle ich auch, wenn man bedenkt, dass Deutsch nicht beherrscht wird“, unterstreicht Ulli Mair abschließend und fordert mit Nachdruck straffällige Ausländer umgehend abzuschieben.