Alemagna durch das Pustertal? Nein danke!

Veröffentlicht am 13.10.2016
Freiheitliche Bezirksgruppe gegen neue Verkehrsroute aus dem Veneto

Die Forderung nach dem Bau der Alemagna scheint in regelmäßigen Abständen immer wieder neu zu ertönen.

„Die freiheitliche Bezirksgruppe kann dem Bau der Alemagna durch das Pustertal allerdings nichts Positives abgewinnen. Schon jetzt ist die Südtiroler Landesregierung nicht imstande, ihre Hausaufgaben in Punkto Verkehrsverbesserung durch das Pustertal zu machen“, bemängeln die Pustertaler Freiheitlichen.

„Der von der Landesregierung bestimmte Ausbau der Pustertaler Straße bis Vintl hat leider zu keiner wirklichen Verkehrsverbesserung geführt, die Projekte für die Umfahrungen der Ortschaften von Kiens und Percha verstauben in den Schubladen und die Einfahrt ins Gadertal wurde so bauaufwändig geplant, dass deren Fertigstellung noch einige Jahre auf sich warten lässt“, sagt Bezirksobmann Lois Taibon. „Sollte jetzt noch die Alemagna kommen, würde aus dem schönen grünen Pustertal eine laute und glitzernde Blechlawine werden.“

Die Freiheitlichen sehen jetzt die Landesregierung am Zug. Landeshauptmann Kompatscher müsse ein für alle Mal klarstellen, dass weitere Transitrouten durch Südtirol und das Pustertal negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft, den Tourismus und die Lebensqualität der Bevölkerung zur Folge haben. „Das jüngste Vorbreschen der Norditaliener müsse daher von Anfang an auch auf EU-Ebene gestoppt werden, damit sich jede weitere Diskussion erübrigt“, so Lois Taibon im Namen der Pustertaler Freiheitlichen.