Albanischer Drogenhändler offenbart Problematik

Veröffentlicht am 20.04.2017
Bezirksobmann Lois Taibon: „Ausländische Drogenhändler sind umgehend auszuweisen“

Die Carabinieri von Bruneck konnten zusammen mit dem Drogenhund „Zeus“ einen albanischen Drogenhändler ausheben. Der polizeibekannte Albaner soll in einem Rucksack ein Kilogramm Marihuana versteckt haben. Der Freiheitliche Bezirksobmann des Pustertals, Lois Taibon, warnt vor einer Zuspitzung der Drogenproblematik durch ausländische Händler.

„Die Verhaftung des albanischen Drogenhändlers offenbarte die oftmals unterschätzte Problematik dieser Szene. Südtirol hat mit einem massiven Drogenproblem zu kämpfen und vor allem Ausländer sind im Handel und in der Verbreitung von Drogen besonders aktiv“, erörtert Taibon die Lage.

„Der Handel mit Drogen muss ein Abschiebegrund für Ausländer werden“, betont der Freiheitliche Bezirksobmann. „Eine gesetzliche Reform ist unerlässlich zum Schutz der einheimischen Bevölkerung. Mit der Drogenszene kommen Kriminalität und Gewalt, die es allesamt zu verhindern gilt. Der Gesetzgeber hat deshalb die Pflicht, auf unangemessene Situationen zu reagieren und untragbare Zustände nicht weiter zuzulassen“, unterstreicht Lois Taibon.

„Ausländer, welche die Regeln des Gastlandes nicht achten, sich auf kriminelle Taten spezialisieren und für Unruhe sorgen, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Im Sinne der Einheimischen, des Bedürfnisses nach Sicherheit und Ordnung muss gehandelt werden. Die Ausweisung ausländischer Krimineller muss das Gebot der Stunde sein“, betont Lois Taibon abschließend.