Aggressive Bettelei durch die Hintertür

Veröffentlicht am 10.04.2017
Aufhebung des Betteleiverbots begünstigt Kriminelle - Bürger fühlen sich belästigt

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert ein hartes Durchgreifen gegen die aggressive und organisierte Bettelei in Südtirol. Der römische Staatsrat hatte festgestellt, dass die Bettelei durch die Bürgermeister nicht untersagt werden könne und die aggressive Bettelei bereits verboten sei. In der Aufhebung des Betteleiverbotes sieht der Freiheitliche Landesparteiobmann eine zusätzliche Chance für aggressive Banden und Kriminelle. Die Gesetze müssen dahin angepasst werden, dass ein generelles Betteleiverbot für sensible Zonen verhängt werden kann.
 
„Die Bettelei, betrieben von organisierten Banden, ist zu einem lukrativen Geschäft geworden“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Dorfzentren, Geschäfte und öffentliche Gebäude sind zu beliebten Aufenthaltsorten von Bettlern geworden. Die Bürger werden von bestimmten Bettlern regelrecht bedrängt“, erläutert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „So manche Bürgermeister sahen sich gezwungen endlich zu handeln und ein Bettelverbot zu verhängen. Der Staat jedoch hat eine andere Auffassung und hob die Verbote wieder auf“, kritisiert Blaas.

„Mit dem Aufheben des Verbotes wird sich das passive Betteln genauso wieder ausbreiten wie die aggressiven Bettelbanden. Wehrlose ältere Menschen sind den Banden besonders ausgesetzt“, gibt Blaas zu bedenken und verweist auf die ausländische Herkunft der meisten Bettelbanden, die in Südtirol ihr Unwesen treiben.

„In sensiblen öffentlichen Zonen, auf Marktplätzen und bei öffentlichen Gebäuden muss ein Betteleiverbot herrschen“, fordert der Freiheitliche Obmann Walter Blaas zum Schutz der Bürger. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen dahin angepasst werden, dass sowohl die aggressive Bettelei als auch deren Organisation durch Banden sanktioniert wird. Die Abnahme des ‚erbettelten‘ Geldes und dessen Verwendung für bedürftige ältere Menschen muss ins Auge gefasst werden“, fordert Walter Blaas.

„Ein erster Schritt der Bettelei den Boden zu entziehen, ist die Weigerung den Bettlern Geld zu geben“, so Blaas. „Es braucht eine Sensibilisierung der Bevölkerung, die vor den Gefahren der Bettelbanden warnt und eine Aufklärung hinsichtlich des Geschäftes hinter der Bettelei“, so der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas abschließend.