Ärgerliche Fahrradtransporte in Zügen

Veröffentlicht am 08.08.2016
L. Abg. Walter Blaas fordert ein verbindliches Konzept

Immer wieder kommt es zu Problemen beim Fahrradtransport in den Zügen. Seit Jahren ist die Problematik – vor allem in den Sommermonaten – bekannt. Derzeit ist die Situation auf der Strecke zwischen Meran und Mals besonders angespannt. Vor allem Touristen halten sich nicht an bestehende Regelungen beim Fahrradtransport. Bei einer hohen Anzahl von Fahrrädern werden die Ein- und Ausstiege blockiert, wartende Personen mit Kinderwagen können den Zug nicht mehr nutzen und durch das chaotische Verhalten von Fahrgästen kommt es zu Verspätungen.

„Von Anfang an war das Konzept des Fahrradtransportes in den Zügen unausgegoren“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung fest. „Überladene Züge, Verspätungen und verärgerte Pendler waren das Ergebnis. Auf einigen Strecken des Landes konnten diese untragbaren Zustände weitestgehend eingedämmt werden, aber dennoch ist ein neues verbindliches Konzept notwendig“, unterstreicht Blaas.

„Besonders die Vinschgerbahn ist derzeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Touristen nehmen die entsprechende Garnitur in Beschlag, blockieren mit den Fahrrädern die Ein- und Ausstiege und sorgen damit für ungute Situationen“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Auf der Strecke bleiben dabei auch Anstand und Manieren, sodass Personen mit Kinderwagen keine Möglichkeit mehr haben den Zug zu nutzen, da auch sie angehalten sind, in den dafür vorgesehenen Wagon einzusteigen“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Der barrierefreie Ein- und Ausstieg in die Züge muss künftig sichergestellt werden mit einem freizuhaltendem Bereich, in dem Fahrräder untersagt sind“, fordert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und verweist auf seine Intervention im Landtag.