Abendliche Ruhestörung am Bozner Obstmarkt

Veröffentlicht am 02.08.2017
Anrainer des Bozner Obstmarktes beklagen sich schon seit Jahren, dass die Lärmbelästigung in den Abendstunden sowie die Verschmutzung durch Gläser, Erbrochenes und zerstörte Gegenstände unerträglich geworden sind. Die Stadtverwaltung steht in der Pflicht, dass an den Wochenenden ab spätestens 22 Uhr am Obstmarkt Ruhe einkehrt.
 
Immer wieder kommt es zu Situationen, die eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen. Trotz der angebrachten Videokameras, die eigentlich jede Übertretung dokumentieren sollten, ist bis heute keine Besserung zu verzeichnen und der erwünschte Erfolg ist bisher ausgeblieben. Während den Vereinen das Ausgeben von Gläsern und Flaschen verboten wird, finden sich am Obstmarkt in den frühen Morgenstunden ganze Mengen an achtlos herumgeworfenen Gläsern und Flaschen. Eigentlich wäre der Gebrauch von Gläsern und Flaschen auf öffentlichen Straßen und Plätzen schon seit dem Jahr 2010 untersagt. Das Verbot wird leider zum Leidwesen der Anrainer des Obstmarktes nicht eingehalten.
 
Der Freiheitliche Bezirksobmann Walter Frick ruft die Gemeinde Bozen auf, endlich geltende Verordnungen umzusetzen und zu kontrollieren anstatt Veranstaltern stets neue Vorschriften aufzubürden. Des Weiteren sollen die Sicherheitskontrollen verschärft werden. Die in den vergangenen Wochen aufgetretenen Fälle von Drogenkriminalität am Obstmarkt sind der beste Beweis, dass Handlungsbedarf besteht. So kann es jedenfalls nicht länger weitergehen! Die Bewohner entlang des Bozner Obstmarktes haben auch ein Recht auf die wohlverdiente Nachtruhe in den späten Abendstunden.
 
Walter Frick
Freiheitlicher Bezirksobmann Bozen Stadt und Land