30 Drogenrazzien an Südtirols Schulen zwischen 2014 und 2016

Veröffentlicht am 27.03.2017
Freiheitliche Anfrage

Südtirol hat ein massives Drogenproblem und umso wichtiger ist die Bekämpfung des Phänomens. Selbst die Bildungseinrichtungen sind betroffen. Schulen jeglicher Art sind besonders sensible Einrichtungen. Dennoch scheint die Drogenproblematik auch vor diesen Einrichtungen keinen Halt zu machen. Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas erkundigte sich zur Situation im Land.

„Im Zeitraum der Jahre 2014 bis 2016 wurden vonseiten der Staatspolizei, der Carabinieri und der Finanzwache über 30 Drogenkontrollen an Schulen durchgeführt“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „‘Die Kontrollen wurden zum Teil von Amts wegen und zum Teil in Folge einer entsprechenden Anfrage von Seiten der Schulführungskräfte durchgeführt‘“, zitiert Blaas aus der vorliegenden Antwort und gibt zu bedenken, dass die betroffenen Schulen nicht genannt wurden.

„Gegen insgesamt 12 Personen wurde Anzeige erstattet, worunter nur eine Person das Erwachsenenalter aufweisen konnte. Die Ordnungskräfte konnten etwa 30 Gramm Marihuana und 25 Gramm Haschisch sicherstellen“, hält Blaas mit Blick auf die vorliegenden Informationen fest und bemängelt, dass die Staatsbürgerschaft der angezeigten Personen nicht genannt wurde.

„Schulen sind keineswegs vor dem ausuferndem Drogensumpf in Südtirol sicher“, erörtert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und warnt vor den Folgen. „In den vergangenen Tagen konnten die Sicherheitskräfte Drogendealer ausheben und auch bei Jugendlichen wurde eine Reihe von illegalen Substanzen gefunden. Bei den Drogendealern handelt es sich meist um Ausländer, Illegale oder Asylwerber. Besonders die Nafri-Szene scheint beim Verbreiten und dem Handel von Drogen besonders umtriebig zu sein“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann und warnt vor einer Zuspitzung an Südtirols Schulen.

„‘An den Südtiroler Schulen werden neben schulspezifischen Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen für Schüler und Schülerinnen auch Treffen mit den Ordnungskräften organisiert, bei denen die Jugendlichen über die Folgen und Gefahren des Missbrauchs von Drogen sensibilisiert werden‘“, zitiert Walter Blaas abschließend und fordert eine umgehende Abschiebung von ausländischen Drogenhändlern.