25 Asylanten in Riffian

Veröffentlicht am 26.07.2016
28 Euro pro Person und Tag – keine besonderen Adaptierungsarbeiten notwendig 
 
Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas intervenierte mittels einer Landtagsanfrage bei der Landesregierung, nachdem bekannt wurde, dass auf der Suche nach Flüchtlingsunterkünften das Land in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft in Riffian fündig geworden sei. In der ehemaligen Pension „Valtmaun“ sollen mit großer Wahrscheinlichkeit über 20 Männer untergebracht werden.

„Die zuständige Landesrätin bestätigte die Tatsache über die Unterbringung von 25 Asylanten in Riffian“, hält Walter Blaas mit Blick auf die vorliegende Antwort der Landesrätin fest. „Die betroffene Bevölkerung sei bei einer Bürgerversammlung am 24. Juni informiert worden. Die Struktur wurde zusammen mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und in Absprache mit den Gemeinden des Einzugsgebietes ausfindig gemacht“, entnimmt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete aus der Antwort.

„An der Struktur seien keine besonderen Adaptierungsarbeiten erforderlich und die Finanzierung für die Führung der Aufnahmeeinrichtung werde 28 Euro pro Person und Tag betragen“, so Blaas und gibt zu bedenken, dass es sich hierbei um Steuergelder handelt.

„Erst in einiger Zeit soll die Zuweisung der Personen, die in der Unterkunft ihr Lager aufschlagen werden, erfolgen. Zurzeit sei es nicht möglich zu sagen, welche Herkunft, Geschlecht oder Alter die Asylwerber aufweisen werden“, kritisiert Walter Blaas und geht davon aus, dass es sich meist um junge Männer aus Afrika handeln werde.

„Anstatt stets neue Flüchtlingsunterkünfte im ganzen Land zu suchen und die Situation weiter zuzuspitzen, wäre endlich eine Realpolitik der Vernunft nötig. Der Zuzug von unzähligen illegalen Einwanderern, die nicht als Schutzsuchende betrachtet werden können, bringt keine Lösungen, sondern hauptsächlich Probleme mit sich. Die ‚Wir schaffen das‘-Politik hat zu vollkommenen Chaos und Willkür geführt. Recht und Ordnung existieren nur mehr auf dem Papier und es ist dringender Handlungsbedarf in Europa gegeben. Die Außengrenzen sind zu schützen und die Verfahrenszentren für Asylwerber sollen bereits in Nordafrika eingerichtet werden“, fordert der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.