100 Asylbewerber sollen von Bozen nach Brixen und Innichen verlegt werden

Veröffentlicht am 06.09.2016
Also doch nicht alles in bester Ordnung?

„Die Aufnahme von Flüchtlingen scheint in Südtirol doch nicht so reibungslos zu verlaufen wie es uns die Landesregierung immer weismachen wollte“, erklärt Walter Blaas, Obmann der Freiheitlichen.

So ist jetzt zu vernehmen, dass die vielen Flüchtlinge wegen ihrer Gewaltbereitschaft zu einem Sicherheitsproblem für Bozen geworden sind. Auf Druck von Bozens Bürgermeister Caramaschi sollen nun 100 Asylanten von Bozen nach Brixen und Innichen verlegt werden.

„Diese Maßnahme ist mehr als bedenklich. Schon wieder entscheidet man in Bozen über die Unterbringung von Flüchtlingen ohne vorher die Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden von Brixen und Innichen befragt zu haben. Das einseitige Vorgehen von Soziallandesrätin Martha Stocker ist dezidiert abzulehnen“, beanstandet der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas.

„Wenn es unter Asylsuchenden immer wieder zu Schlägereien kommt, dann sind diese schnellstens auszuweisen und nicht nach Brixen oder Innichen zu schicken“, betont der Obmann der Freiheitlichen. „Mit dieser Maßnahme wird das Problem sicherlich nicht gelöst, es wird nur von Bozen nach Brixen und Innichen verlagert. Schon allein die Tatsache, dass viele dieser Asylbewerber nicht wissen, wie man sich in einem Gastland aufführt, zeugt davon, dass es in der Asylpolitik keine wirklichen Konsequenzen gibt. Die Landesregierung sollte endlich einsehen, dass mit der von ihr eingeschlagenen Gangart jedes Problem bei uns hängen bleibt“, bemängelt der Abgeordnete Walter Blaas.

„Im ländlichen Raum gibt es schon genug Schwierigkeiten. In vielen Dörfern hat man mit der Abwanderung zu kämpfen, die Internetverbindungen lassen zu wünschen übrig, und nun sollen auch noch die Flüchtlinge überall untergebracht werden. So kann es nicht weiter gehen“, sagt Walter Blaas, Obmann der Südtiroler Freiheitlichen.