Jetzt ist es amtlich – Hauptgrund für die Schließung der kleinen Geburtenstationen entfällt

Veröffentlicht am 18.10.2016
L. Abg. Pius Leitner legt Fakten vor

Geburtenabteilungen — Kaiserschnitte

In der Diskussion um die Schließung von Geburtenabteilungen ist ein inhaltliches Argument untergegangen, welches den Staat vor allem zu Einsparungsmaßnahmen veranlasst hat: die hohe Anzahl der Kaiserschnitte. Zentraler Punkt der Staat-Regionen-Konferenz von 2010 war die Senkung der Anzahl der Kaiserschnitte. In Südtirol lagen und liegen diese weit unter dem staatlichen Durchschnitt, die allgemeine Maßnahme trifft aber auch unser Land. Es darf angenommen werden, dass durch die Schließung der Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing die Anzahl der Kaiserschnitte in Bruneck und Brixen zunehmen werden. Damit würde die staatliche Maßnahme in Südtirol das Gegenteil bewirken.

Nun liegen die Fakten vor:

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Gesamtanzahl der Geburten

Krankenhaus

Bozen

1.652

1.689

1.655

1.680

1.643

846

Krankenhaus

Meran

1.219

1.194

1304

1.303

1.353

619

Krankenhaus

Brixen

705

757

756

768

781

369

Krankenhaus

Bruneck

596

597

605

660

729

408

Krankenhaus

Sterzing

440

464

414

488

460

274

Krankenhaus

Innichen

265

271

256

264

51

 

Krankenhaus

Schlanders

356

400

391

408

357

185

Marienklinik

 

188

166

51

 

 

 

Gesamt

 

5.421

5.538

5.432

5.571

5.374

2.701

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Kaiserschnitte

Krankenhaus

Bozen

379

435

398

385

378

222

Krankenhaus

Meran

302

278

292

313

314

135

Krankenhaus

Brixen

161

194

191

209

200

106

Krankenhaus

Bruneck

157

153

163

191

187

117

Krankenhaus

Sterzing

96

108

92

101

97

64

Krankenhaus

Innichen

71

65

72

65

12

 

Krankenhaus

Schlanders

84

70

84

98

99

46

Marienklinik

 

82

63

23

 

 

 

Gesamt

 

1.332

1.366

1.315

1.362

1.287

690