Drogen

Veröffentlicht am 26.07.2016
Der Gebrauch und der illegale Handel von Drogen muss mit Nachdruck bekämpft werden. Es geht um den Schutz unserer Jugend und es braucht Maßnahmen Unheil von ihr abzuwenden. Es ist beängstigend, wie von verschiedener Seite die Gefahren von Drogen immer wieder bagatellisiert und heruntergespielt werden. Während die legalen Drogen Alkohol und Nikotin (zu Recht) verteufelt werden, wird der Legalisierung so genannter weicher und kulturfremder Drogen das Wort geredet. Biertrinken ist verpönt, Marihuana zu rauchen oder Kokain zu schnupfen ist „in“.
Wir wissen, welchen Belastungen eine Familie ausgesetzt ist, die mit einem persönlichen Drogenfall konfrontiert ist. Wer der Realität ins Auge schaut, kann niemals allen Ernstes für Drogenliberalisierung sein, wie es die italienische Regierung plant. Alle bisherigen Anstrengungen, durch Aufklärung die Ernsthaftigkeit der Folgen von Drogenkonsum bewusst zu machen, würden durch eine falsch verstandene „Entkriminalisierung“ zunichte gemacht. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die italienische Linke, mit Wohlwollen auch aus Südtirol, eines ihrer Steckenpferde neu aufzäumt und mit großer Lust reitet.
 
 
L. Abg. Pius Leitner