Das Kreuz mit dem Kreuz

Veröffentlicht am 11.11.2016
Da reibt man sich die Augen und fragt sich, ob das wahr sein kann. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München (Marx) besucht mit dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (Bedford-Strom) auf Einladung eines Scheichs (Omar Awadalla Kismani) den Tempelberg in Jerusalem und beide legen das Bischofskreuz ab. Anscheinend auf Wunsch des muslimischen Gastgebers. Ach ja, die Präses von Westfalen war auch dabei und bedeckte sich wunschgemäß mit einem Kopftuch.
Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Burkhard Hotz, hat diesbezüglich in einer Stellungnahme (Der Islam und die entkreuzte Ökumene) klare Worte gefunden. Er schreibt u. a. „Doch ärger als der islamische Gastgeber, ärger als der Scheich vom Tempelberg zu Jerusalem, sind seine christlichen Gäste aus Deutschland...Da werden Christen in moslemischen Mehrheitskulturen zusammengeschlagen, ja selbst in deutschen Flüchtlingsunterkünften, weil sie ein Kreuz tragen...und unsere Bischöfe verstecken auf Wunsch des islamischen Gastgebers das Kreuz!...“
Das christliche Abendland scheint am Beginn des Luther-Gedenkjahres gefährdet - und zwar von innen.

L. Abg. Pius Leitner