Landesgesundheitsfonds

21-03-16
Ein Großteil des Geldes, das die Südtiroler Arbeitnehmer in den gesamtstaatlichen Gesundheitsfonds einzahlen, fließt nach Rom ab. Das einbezahlte Geld kommt den Arbeitnehmern in Südtirol kaum zugute, weil viele Leistungen nicht in Anspruch genommen werden können.
Bereits im Jahre 2010 wurde über die Gründung eines Landesgesundheitsfonds diskutiert. Im April 2012 hatten alle 12 Arbeitgeberverbände sowie die drei konföderierten Gewerkschaften und der ASGB zugestimmt, dass ein eigener Gesundheitsfonds für Südtirol entstehen soll. Die konföderierten Gewerkschaften haben aber jüngst ihre nötigen Unterschriften beim Treffen zwischen den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zur Errichtung des Landesgesundheitsfonds nicht abgegeben. Durch diese Entscheidung zugunsten des römischen Zentralismus werden weiterhin Millionenbeträge von Südtirol auf die staatliche Ebene abfließen.

Dies vorausgeschickt,

f o r d e r t


der Südtiroler Landtag die Landesregierung auf,

1.    sämtliche politischen und verwaltungstechnischen Maßnahmen zu ergreifen, um den Landesgesundheitsfonds für Südtirol einzurichten, damit sichergestellt wird, dass die einbezahlten Beträge in den Fonds für Leistungen in Südtirol in Anspruch genommen werden können.



L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Ulli Mair

L. Abg. Roland Tinkhauser

L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Walter Blaas

L. Abg. Tamara Oberhofer


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