Förderung der traditionellen Familie

15-01-15
Die traditionelle Familie als Gemeinschaft von Mann und Frau mit gemeinsamen Kindern bildet die Keimzelle unseres Volkes und die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft. Die traditionelle Familie ist immer wieder Angriffen von linken Ideologen ausgesetzt, welche sie als eine veraltete, bourgeoise und patriarchalische Gemeinschaft und als Hindernis für die feministische Selbstverwirklichung anprangern. Die Forderungen nach einer reinen Unterstützung von Kindertagesstätten sowie nach rechtlicher Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zielen darauf ab, die traditionelle Familie zu schwächen.
Auch das Land Südtirol fördert den von Gemeinden oder akkreditierten privaten Körperschaften ohne Gewinnabsicht geleisteten Kindertagesstättendienst. Dies ist begrüßenswert, um Müttern, die auf ihren Beruf nicht verzichten möchten oder können, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Gleichzeitig sollten jedoch auch jene Mütter, die sich dafür entscheiden, bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben, eine finanzielle Zuwendung zusätzlich zum Kindergeld vom Land erhalten. Nur eine Familienpolitik, die sowohl KITAS als auch Mütter, die ihre Kinder zu Hause erziehen, unterstützt, kann echte Wahlfreiheit für Frauen garantieren.

Dies vorausgeschickt

v e r p f l i c h t e t

der Südtiroler Landtag die Landesregierung:

1.    die traditionelle Familie zu fördern und vor Angriffen zu schützen;
2.    Müttern, die sich für die häusliche Betreuung und Erziehung ihrer Kinder entscheiden, eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, die im Verhältnis zu jener der finanziellen Förderung von KITAS steht.

L. Abg. Ulli Mair

L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Roland Tinkhauser

L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Walter Blaas

L. Abg. Tamara Oberhofer
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Weitere Beschluss- und Begehrensanträge findet ihr unter folgendem Link:
http://www2.landtag-bz.org/de/datenbanken/akte/definition_suche_akt.asp
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